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Donnerstag, 26. April 2018

Stella aus Streifenliebe *Erdbeere*



Heute möchte ich euch meine zweite Stella aus der wunderbaren Stoffbüro-Streifenliebe in blau zeigen, die allerdings leider schon ausverkauft ist. Ihre Kumpels in pistazie und taupe (mein Liebling – so schön!) sind aber noch da und warten auf euch. Das Stoffbüro feiert ja gerade eine fette Abschiedsparty mit 30 Prozent Rabatt auf alle Stoffe, da lohnt sich ein besuch in jedem Fall.



Aber zurück zu Stella. Ihr kennt sie schon vom Lumo- Post, deshalb halte ich mich mit ihren Vorzügen kurz: ich mag den Ausschnitt, die überschnittenen Schultern und den geschwungenen Saum.



Ganz Ausnahmsweise und natürlich nur wegen #fieserteaser und nicht etwa wegen #minimaleFotoauswahlDaMaximaleSonneneinstrahlung zeige ich euch heute schon eines der Fotos, die wir für den #flatlayfriDIY morgen gemacht haben. Ja, ich bin selten um eine gute Ausrede verlegen.



Streifenliebe haut mich praktisch um.
Und ich schrecke übrigens vor nichts mehr zurück: Sonntag Mittag auf einem Parkdeck liegen? Warum auch nicht!











Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio
Schnitt: Stella von Kreativlabor Berlin 

Stoff: Streifenliebe von Albstoffe exklusiv für Stoffbüro
Stickdatei: Erdbeere von Makema


Achtung: Kooperation – Schnitt und Stoff wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt








Mittwoch, 7. Februar 2018

Gestickter Lothar auf Robin Hoodie *Stoffreste*




Wie im Januar schon angekündigt, habe ich ein bisschen was aufzuarbeiten: viele Kinderteile sind genäht, fotografier und sogar getragen, schafften es aber über die gemütliche Weihnachtszeit nicht in den Blog. Da sich das natürlich ändern soll, darf heute Lothar an die Öffentlichkeit. Oder vielmehr Robin mit Lothar.
Als ich Lothar aus einer Laune heraus (natürlich ohne Plan!) auf den graublauen Sweat vom Stoffbüro stickte, bediente ich mich recht Wahllos an meinen Webwareresten. Irgendein Pulli sollte es werden, im Zweifelsfall ganz schlicht nur graublau, davon hatte ich noch genügend Stoff vorrätig.
Umso größer war die Begeisterung, als ich später bei den Sweatresten die gleiche Qualität noch in Bordeaux fand und diese wunderbar zu Lothars Nase passte. Und yeah, da gab es auch noch weiß-graublaue Ringel die gerade für eine Kapuze reichten! So ein Schuss weiß bringt einfach noch ein bisschen Frische rein, das mag ich gerne, obwohl es mir ja sonst auch nicht dunkel genug sein kann.



Ich bin ja wirklich Fan von passenden Kombinationen, aber richtig glücklich macht es mich, wenn ich dabei auch noch Reste aufbrauchen kann. In diesem Fall lief also wirklich alles rundum perfekt. Nicht nur farblich passen die Stoffe, nein, auch die Stoffqualität ist aus einem Guss: alle drei Stoffe sind Albstoffe, zwei davon exklusiv für das Stoffbüro produziert. Insider wissen: Das heißt, dass es auch passende Bündchen in der exakten Garnfarbe gibt!



Die Bündchenfrage habe ich seinerzeit auf Instagram in den Storys diskutiert und die Meinungen gingen sehr weit auseinander. So weit, dass ich viele neue Ideen mitgenommen habe und auf jeden Fall noch einen bordeaux-graublauen Pulli mit gelben Bündchen und einen mit taupefarbenen machen muss ;-)



Entschieden habe ich mich aber für Ton-in-Ton. Das Bordeaux kommt ebenfalls vom Stoffbüro und es ist das selbe Garn verstrickt wie im bordeauxfarbenen Sweat. Natürlich hätte es auch das Blaugrau gegeben, aber das hatte ich nicht mehr zu Hause und die Freude an der Resteverwertung überwog: es durfte noch ein Bündchen von Lebenskleidung mit an Board. Das passt farblich jetzt nur zu 99 statt 100 % aber damit kann ich wunderbar leben.



Für die Kapuze des Pullis habe ich mir mal eine andere Möglichkeit getestet. Bisher habe ich ja Bändel eher weggelassen weil sie eine unnötige Gefahrenquelle an kleinen Kindern sind. So verarbeitet, ohne lose Enden ist es aber etwas anderes... und wenn schon eine Kordel im Vorrat so gut passt, muss das ja ausgenutzt werden. Da kann mal auch mal darüber hinwegsehen, dass eine Öse nicht ganz perfekt ist.






Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald (Größe 98)
Stoff: Bio-Sweat in graublau, bordeaux (gerade nicht vorrätig) und gestreift (leider ebenfalls gerade nicht in dieser Farbstellung vorrätig) von Albstoffe für Stoffbüro; Bio-Bündchen von Albstoffe und Lebenskleidung 





















Mittwoch, 17. Januar 2018

Cardigan Rom aus Strickpunkt *festliche Kinderkleidung*



Auf betont festliche Kleidung für Kinder stehe ich gar nicht. Mini-Schlipse und Fliegen oder "Brilliantschmuck" auf Bodys geplottet sind mir ein Graus und die meisten Beispiele finde ich weder schön noch witzig. Trotzdem ziehe ich den Minimann natürlich zu festlichen Gelegenheiten noch ein bisschen "netter" an als sonst. Geputzte Schuhe wirken hier übrigens auch Wunder!
Da ich den unisex Cardigan-Schnitt Rom schon länger mal nähen wollte und nur auf die passende Gelegenheit gewartet habe, kam mir die letzte Hochzeitseinladung gerade recht um aus einem Rest meines Jacquard-Designs Strickpunkt ein schickes Jäckchen zu nähen.



Das Musselin-Tuch (Spucktuchstoff!!!) habe ich nach dem gleichen Prinzip genäht wie ich auch meine Tücher nähe, nur um die Hälfte verkleinert. Hier ergeben dann 50 cm volle Stoffbreite entweder vier einfache oder zwei gedoppelte Tücher.



Die Jacke kann der Minimann auch so wunderbar tragen und ich kann gleich mal testen, wie sich der Schnitt an wilden Jungs verhält. Bisher hat der Dicke nur im Sommer als Jackenersatz die im zugeknöpften Zustand hochgeschlossene YellowSkyJacke getragen und im Winter eher Pullis. Ob er damit klar kommt, wenn die "Jacke" in der KiTa angezogen bleibt wird sich herausstellen, ebenso, ob er beim Toben am halboffenen Vorderteil hängen bleibt und Knöpfe ausreißen oder nicht.



Ich bin gespannt, denn wenn der Tragetest planmäßig läuft starte ich die Serienproduktion aus all meinen Jacquard- und Sweatresten die nicht mehr groß genug für komplette Vorder- und Hinterteile sind. Ich sehe schon eine leere Restekiste vor mir... das wird gut!





Verlinkt: After Work SewingIch näh Bio, Menschen(s)kinder
Schnitt: Cardigan Rom (ohne Taschen) von Rapantinchen
Stoff: Bio-Jacquard Strickpunkt, nach meinem Design von Albstoffe exklusiv für's Stoffbüro produziert











Mittwoch, 10. Januar 2018

Babygeschenk *Yellow Sky Jacke und Halstuch*



Babykleidung nähe ich wahnsinnig gerne, allerdings bin ich gerade bei Geschenken oft etwas überfordert bei der Stoffauswahl. Kommen die Eltern mit kein-Blau-für-Jungs, ohne-Schnickschnack-für-Mädchen, lieber-kein-kein-Plott und statt dessen Ringel-für-alle-und-gerne-auch-schwarz klar?
Ich will etwas schenken was den Eltern gefällt, natürlich möchte ich aber auch voll und ganz dahinter stehen wenn ein Dritter erfährt, dass das Teil von mir ist. Wenn ich ahne, dass die Beschenkten einen gänzlich anderen Geschmack haben, würde ich wohl eher etwas kaufen.
Das war in diesem Fall nicht nötig, denn ich wußte schon vor der Geburt der kleinen Dame, in welchem Stil ich ihr Willkommensgeschenk nähen würde. Es hätte also ganz leicht werden können, wenn mein Stoffschrank die perfekte Kombi zugelassen hätte. Hat er aber nicht, also musste ich den "Umweg" über's Stoffbüro fahren und Catrin hat mir Bilder diverser babytauglicher Stöffchen ohne zu kindliches Motiv gemacht und am Ende habe ich mich für die Dreiecke entschieden. Hände hoch für besten Service! Wobei es fast schon frech war, dass sie bevor ich näher darauf einging direkt fragte, ob es eine Decke oder die Yellow Sky werden soll. Sie kennt meine Vorlieben einfach zu gut...



Ich mag den frischen, frühlingshaften Stoff total – auch wenn er auf den ersten Blick gar nicht in mein Beuteschema passt. Der Sweat in altrosa ist der perfekte Partner dazu, er nimmt den Dreiecken das "quietschige" und bringt die benötigte Ruhe rein. Eigentlich hatte ich natürlich kein Rosa geplant (zu naheliegend), aber mein Sweat in Petrol war doch zu blaustichig für die grünen und türkisfarbenen Dreiecke.



Mein favorisierter Jackenschnitt für sehr neue und kleine Menschen ist ja eine Wendejacke, und auch wenn es da für mich immer eine Außenseite gibt (nämlich die mit Sweat, nicht die aus Jersey), kann natürlich nach Lust und Laune gewendet werden. Da ist es schick, wenn auch die Bündchen auf beiden Seiten passend sind. Das gleiche zarte Altrosa hatte ich nicht, Weiß ist nie eine gute Idee, Grün war zu grell und Gelb zu hell. Blieb noch Taupe. Auf den ersten Blick nicht passend. Auf den Zweiten aber um so mehr. Graubraun zu Altrosa ist so verdammt edel!
Und in diesem Geschenk-Fall bin ich mir auch ganz sicher, dass die Eltern weder pinke Bündchen, noch einen Plott wie "frisch gepresst" vermissen werden ;-)



Ganz besonders freue ich mich ja, wenn der Stoff für das geplante Projekt reicht und nicht noch ein Rest übrig bleibt der zu klein für Kindersachen aber zu groß zum entsorgen ist. Hier habe ich nach zwei passenden Sabbertüchern noch ungefähr 15 Gramm Stoff übrig – in nicht zusammenhängenden Stücken. Das darf also als Punktlandung verbucht werden!



Diese kleinen Babyhalstücher nähe ich ja öfter und sie haben sich auch als kleines Solo-Geschenk echt bewährt. Mittlerweile mache ich es übrigens auch so, dass ich grundsätzlich Jerseyreste sofort mit der am Schneidetisch liegenden Tuch-Schablone zuschneide und die meisten Stoffreste gar nicht als Stück aufgehoben werden und statt dessen gleich in die Kiste mit den Sabbertuch-Zuschnitten wandern.











Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio, Sew Mini
Stoff: Jersey "Arboretum Dawn" von Art Gallery und Bio-Bündchen in taupe von Albstoffe für Stoffbüro hergestellt, Laine Slub in rose von Nosh Organics
Schnitt: Yellow Sky Jacke von DinoVanSaurier in Größe 62, ohne Öhrchen; Sabbertuch nach eigenem, jahrelang erprobtem Schnitt ;-)
Zubehör: weiße Jerseydrücker von Prym und ein Webband-Schnipsel



Donnerstag, 14. Dezember 2017

FrauSara im Doppelpack *Stoffbüro-Crewtreffen*

Wie praktisch, dank ähnlichen Stofffarben finden die farbigen Kästen von gestern heute gleich nachmal Verwendung. Nein, ich mach das jetzt nicht immer. Das ist mehr oder weniger aus der Not heraus entstanden. Ich bastle gerne Bildpaare um aus zwei Hochformaten ein Querformat zu machen. Der Sinn ist einfach: Ich will mich am liebsten eher klein im Internet haben und ein kleines Hochformat alleine steht blöd auf der Seite, zwei zusammen hingegen füllen den Platz schön aus. 
Das Paar funktioniert aber nur, wenn man unterschiedliche Perspektiven und Bildausschnitte hat, noch idealer sind Detailaufnahmen kombiniert mit Komplettansichten. Sowohl gestern als auch beim heutigen Post hatte ich zwar jede Menge Auswahl, jedoch zu wenig Kombimöglichkeiten und deshalb musste Farbe einspringen.



Apropos einspringen. Nicht nur Farbe ist in diesem Post eingesprungen, ich hab mir auch ein Model für meine Bilder gegönnt! Beim Stoffbüro-Crewtreffen vor einigen Wochen in Siegen wollte Dominique mal kurz in meine Frau Sara schlüpfen, da hab ich sie direkt für Bilder verhaftet. Mir ist die Sara nämlich ein bisschen knapp (in der Breite!) und sie passt Domi mal abgesehen von den Dreiviertelärmeln deutlich besser – und selbst die Ärmel werden ab 20 Grad in dieser Form auch wieder ihr Comeback feiern.



FrauSara ist fast unverändert genäht, lediglich in der Länge habe ich 5 cm hinzugefügt (es hätten 10 sein dürfen) und die Rüsche deutlich "entrüscht". Will heißen, um 15 cm gekürzt. Hier würde ich die der nächsten Sara um 20 cm kürzen und die Rüsche selbst eventuell breiter zuschneiden, damit sie sich gefälliger legt und nicht so "stumpig" absteht. Das ist natürlich Geschmacksache, aber deshalb näht man ja: damit man sich seine Wunschrüsche bauen kann. Außerdem habe ich den Ausschnitt gesäumt statt eingefasst, dadurch ist er etwas hochgeschlossener – ich reagiere ja allergisch auf zu weite Ausschnitte.



Den Schnitt kann man natürlich auch ganz clean und schmucklos als Basicversion nähen indem man die Rüsche einfach weglassen oder auch das Vorderteil sogar komplett ohne Teilung näht. Der Schnitt kann jedenfalls was und ist schön wandelbar.



Um das zu verdeutlichen, hab ich das Treffen (und die Lokation in der Hotellobby!) genutzt um auch noch Claudia mit auf die Bild zu bekommen. Immer schön, wenn man zwei Teile nach einem Schnitt gemeinsam fotografieren kann, vor allem wenn sie so unterschiedlich sind. Mehr Bilder von ihrem grauen Shirt gibt's heute bei ihr auf Ganzmeinding.








Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio
Schnitt: FrauSara von Fritzi/Schnittreif
Stoff: Streifen von Nosh und schwarzer Jersey aus meinem Lager und Tücher aus DoubleGauze aus dem Stoffbüro
Lokation: Hotellobby beim Stoffbüro-Crewtreffen
Model: Dominique von Kreamino
Hintergrundanimation: Danie von Prülla













Mittwoch, 29. November 2017

FrauMona in bordeaux *12COHF*



Vergessen! Total vergessen! Mein Post für 12 Colours of Handmade Fashion war im Kopf schon fertig, als ich dann am Termin plötzlich bemerkt habe, dass es keine bearbeiteten Bilder gibt und auch noch niemand was geschrieben hat. Blöd. Nun also mit Verspätung, meine Wunsch-Farbkombination für einen gemütlichen Herbst: Bordeaux mit rosa und einem Schuss Neon. Gedeckt und eigentlich eher dezent geplant, kam dann mit dem Tuch plötzlich doch noch eine knallige Farbe ins Spiel.



Fotografiert in der einzig offiziell zugelassenen Location für Bordeaux und Gelb: dem Stoffbüro. Dort gibt es rotes Kaffeegeschirr, rote Sektkelche, eine rote Ameise (also die mit der man Paletten bewegt, nicht die vor der man früher Angst hatte weil sie einen im Wald gepikst hat...), rote Blumentöpfe und natürlich jede Menge bordeauxroten Stoff.
Meiner hier ist von Albstoffe und ich habe ihn völlig spontan mit altrosa meliertem Bündchen kombiniert. Was kam ich mir verwegen vor! Und dann lag da plötzlich ganz zufällig noch dieser Meter DoubleGauze der zu einem Tuch werden wollte auf dem Nähtisch und zack – Outfit fertig. Schön, wenn der Nähplan ein schneller Selbstläufer ist!



Meine Kleidung für's Treffen der Stoffbüro-Crew war also schnell eingetütet, Dominique von Kreamino die an diesem Wochenende die Fotofee für mich machte und sage und schreibe fünf Teile mit mir fotografierte machte feine Fotos und trug nebenher auch noch ein wunderschönes Jasper-Kleid aus dem passenden Sweat zu meinen Bündchen. Eigentlich wollten wir noch Bilder von uns beiden, aber beim trubeligen Crew-Treffen geriet das irgendwie wieder in Vergessenheit. Wir mussten uns ja auch beeilen, ich sag nur fünf Foto-Outfits und direkt daneben ein Stofflager – da will man ja nichts verpassen und den anderen Mädels die Beute überlassen weil man noch die perfekten Bilder braucht! Stoffsucht kommt hier definitiv vor Eitelkeit!



Lieben Dank an Domi für die Bilder, Catrin für das wunderbare Wochenende und dem Rest der Crew für die schöne Zeit, und die vielen Lacher!






Verlinkt: 12COHF, Ich näh Bio, After Work Sewing
Schnitt: Raglansweater FrauMona von Schnittreif/Fritzi, 15 cm verlängert
Stoff: Bio Sweat bordeaux von Albstoffe für Stoffbüro, Bündchen von Lebenskleidung















Mittwoch, 22. November 2017

Betula Raglanpulli *Silmu* // Stoffbürocrew-Treffen




Der allerschönste Nebeneffekt des Nähbloggens ist, dass man Gleichgesinnte kennenlernt. Ich liebe es! Und diese Nähmädchen sind ja auch so nett, da ist jedes Treffen die pure Freude und ich kann es kaum abwarten bis sich die nächste Gelegenheit ergibt.




Nach einer längeren Durststrecke über den Sommer war es dann am letzten Wochenende endlich so weit: Catrin lud die ganze Stoffbüro-Crew in ihr Stoffbüro ein und wir machten ein Wochenende lang Siegen unsicher. Naja, nicht wirklich. Wir hingen lieber die ganze Zeit in Catrins Lager rum, befühlten Stoffe und quatschten. Also nicht, dass die Gastgeberin nicht auch ein außerstoffliches Sightseeing-Programm parat gehabt hätte, aber sie hatte es sich wahrscheinlich leichter vorgestellt über 10 Mädels von ihren Stoffen weg zu bekommen und so blieben wir einfach den ganzen Samstag dort wo Siegen am schönsten ist, im Stoffbüro ;-)




Und wenn sich die Gelegenheit schon mal bietet, nimmt man zu so einem Treffen natürlich gleich ein paar Stücke zum Fotografieren mit. In meinem Fall waren es fünf Teile von denen einige schon seit Wochen auf Fotos warteten.
Den Pulli den ihr in diesem Post seht, hatte ich schonmal zu einem Shooting ausgeführt, welches dann komplett ins Wasser fiel – wie froh bin ich nun, dass sich Dominique in der Lobby des Hotels noch kurz vor der Abreise bereit erklärte die Betula auch noch zu fotografieren. Ist ja nicht so, dass sie am Vortag nicht schon etliche Bilder von mir gemacht hätte...




Überhaupt ist der Pulli schon im Entstehungsprozess ein Kandidat für die Ersatzbank gewesen: Kaum war er zugeschnitten, ging mir die Overlock kaputt und er musste warten. Auf dem Sew7-Nähtreffen durfte ich Stephis Ovi leihen und schon nach einer Naht ging gar nichts mehr (im Nachhinein zum Glück nur ein Wackelkontakt im Pedal und nicht mein mieses Karma) und Johy musste die nächste Maschine bereitstellen. Als er dann endlich fertig war, wartete er noch schlappe vier Wochen auf eine Lieferung Knöpfe die ich unbedingt als kleines Detail annähen wollte und die einfach nicht in meinem Briefkasten ankommen wollten. Als sie dann endlich da waren, hatte ich schon fast wieder vergessen was überhaupt der Plan war...




Herzlichen Dank an die Fotografin Dominique und Danie für den ein oder anderen Special-Effekt im Bild!
Was für Kleidungsstücke in Siegen noch dabei waren und welche Stoffbüro-Stoffe dann mit mir nach Hause durften, zeige ich euch in den nächsten Posts.






Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Stoffe: Silmu Knit von Nosh Organics in schwarz und Double Gauze in gelb aus dem Stoffbüro, hier schon gezeigt
Schnitt: Raglanpulli Betula von Fabelwald