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Sonntag, 29. September 2019

Kleid Gusta *Fibre Mood* #gustasewtogether



Oft muss ich mich ein halbes Jahr in Schnitte "reingucken" bevor ich sie dringend brauche. Manchmal geht es aber auch so schnell, dass ich selbst darüber erstaunt bin. Das Kleid Gusta aus der aktuellen Fibre Mood fand ich ok, aber die mit den Taschen kombinieren seitlichen Abnäher schreckten mich ab.



Dann kam Sindy und fragte, ob ich nicht Lust auf einen ganz schnellen #gustasewtogether hätte und zack, Gusta war auf meinem Nähplan.



Mira spendierte mir einen wunderbaren Chevron Quilt in dunklem Grün (schwer zu fotografieren, mit seinem leichten Petrolstich, aber um so schöner) und ich bin wirklich angetan vom Stoff. Die Farbe ist so sehr meins, dass ich die anderen Farbvarianten des Stoffes gar nicht angucken musste. Sie sind alle toll, da kräftigem gedeckte Farben. Aber dieses Grün ist echt der Wahnsinn. Und ja, ich habe gute Erfahrung mit Kleidern aus grünen Stoffen aus Rostock. Die Frau Yuma vom letzten Jahr habe ich rauf und runter getragen.




So ein Sewtogether ist eine ganz entspannte Sache, sorgt aber für den manchmal nötigen Druck ein Teil nicht wochenlang neben der Nähmaschine liegen zu haben. Über Whatsapp und Instagram hielten wir sechs Gusta-Näherinnen uns gegenseitig auf dem Laufenden und heute zeigen nun alle ihr fertiges Kleid. Und wir haben uns vermehrt – in der Woche haben einige Damen den Anschubser genutzt ebenfalls eine Gutsa zu nähen. Sozialer Druck ist wirklich eine feine Sache!





Kleid: Gusta aus der Fibre Mood 6
Stoff: Chevron Quilt von Mindthemaker über Mira – kleine Naht ganz groß















Samstag, 7. September 2019

Maritimes Morningside Dress #morningsidesewtogether

Habe ich da Anfang August in totaler Urlaubsstimmung aus Versehen "hier" geschriehen/geschrieben, als auf Instagram gefragt wurde, wer mit Dominique, Sindy und Lara das Morningside Dress näht?



Ja, ich hab laut geschrien, aber es war kein Versehen! Den Schnitt kannte ich zwar bis dahin noch nicht, aber das Kleid sehr wohl. Ich gönne mir nämlich seit drei Jahren jedes Jahr ein solches welches womöglich in Kinderarbeit unter fiesen Bedingungen hergestellt wurde. Ja, ist so. Ich kaufe eigentlich nur Jeans (fair bei Armedangles), Jacken, Wäsche und hin und wieder Accessoires. Eigentlich. Denn gucken gehe ich natürlich schon und manchmal bleibt es nicht dabei. So habe ich eben vor drei Jahren dieses Kleid im schwedischen Kleidershop gesehen. Perfekt für mich. Genau mein Ding. Leider ist es von so mieser fragwürdiger Qualität, dass es eingeht und sich spätestens nach der dritten Wäsche nur noch als lange Bluse tragen lässt.
Im Jahr darauf verlieb eich mich erneut und werde eines besseren belehrt, beziehungsweise habe dann halt wieder eine Tunika. Ich bin einfach zu groß für das Kleid. Wenn es 5 cm eingeht ist das bei 160 cm vielleicht nicht schlimm, bei 180 cm sieht es aber echt grenzwertig nach vergessenem Unterteil aus.
Und mit diesem Problem im Hintergrund sehe ich das Morningside Dress. Meine Rettung! Es ist in der von mir gewählten Version so extrem nah dran an besagtem Kaufkleid, dass ich gar keine andere Wahl hatte als den Schnitt zu nähen.



Da ich mir selbst bei Schnittmustern mit mehr als fünf Teilen nicht über den Weg traue, hab ich einen günstigen Stoff aus dem Sale vernäht. Für den Schnitt nicht die optimale Wahl, denn er ist für Webware schon sehr dehnbar und durch die Crepestruktur wirklich in alle Richtungen flexibel – aber da musste ich durch.



Im Nachhinein hat es doch erstaunlich gut geklappt und ich bin super glücklich mit meinem Kleid. Verlängert habe ich es um 10 cm und die Ärmelaufschläge/Manschetten habe ich zwar zugeschnitten und zum Ring geschlossen, dann aber doch nicht angenäht und nur gesäumt. Die Ärmellänge ist so für mich sommertauglicher. Auf manchen Bildern sieht es so aus, als ob der Stoff etwas nach hinten zieht. Ich glaube aber, das ist eher der Tatsache geschuldet, dass es recht windig war und ich zudem etwas hektisch unterwegs war. Meine Fotolocation war an dem Tag extrem gut besucht, weshalb das  "ordentlich hin zuppeln" vor jedem Foto etwas zu kurz kam. Ich pose nicht so gerne vor Publikum...



Hab ich schon erwähnt, dass ich das Kleid wirklich, wirklich mag? Sicher, noch etwas akkurater nähen kann man so ein Kleid natürlich immer, aber es braucht ja Luft nach oben für das nächste, oder?




Schnitt: Morningside Dress von Frenchnavy (Style A ohne Taschen und ohne Knöpfe ;-))
Stoff: Viskose Crepe von MT Stofferie vor Ort im Sale gekauft 


Mittwoch, 28. August 2019

Kleid Easy aus Viskose mit Dschungelprint *Hilco*


Die Blogfaulheit der letzten Monate macht sich auch bei mir bemerkbar und es stauen sich die sommerlichen Bilder. In spätestens vier Wochen will ja auch niemand mehr kurze Sachen sehen, also schnell raus damit!



Diese Easy von Milchmonster habe ich im Juni genäht – noch mit der großen Gipsschine, die sich auch auf den Bildern nur mittelgut verstecken lies. Aber hey, immerhin konnte ich einen unkomplizierten Schnitt wie die Easy nähen, wer stört sich da schon an dem weißen Ding auf den Fotos.




Schnitt: Kleid Easy von Milchmonster/Antonia Montano
Stoff: Viskose-Webware (M2256/124) aus der FS20-Kollektion (aktuell für Händlerkunden vorbestellbar)
















Sonntag, 25. August 2019

Kleid Frau Meta aus Viskose *Hilco*



Als ich den ersten Blick auf diesen damals neuen Schnitt von Studio Schnittreif warf, war ich mir sicher: das ist nicht für mich. Entsprechend verkündete ich auch in der Probenährunde kein Interesse und interessierte mich nicht weiter für MetaFrau.



Ziemlich genau bis zu dem Punkt, als Danie und Maarika bei Sew & More auf der Burg in Bloomberg über den Schnitt sprachen und Danie bei ihrer mal kurz den breiten Bindegürtel wegließ. Huch, das war total mein Fall!



Sicher, der Gürtel ist typisch für Meta und betont den leicht kimonoartigen Fall des Oberteils, tailliert den weiten Schnitt und kurz optisch noch etwas...
Aber ist es nicht auch typisch für mich, eine Taillierung einfach weg zu lassen? Eben!



Da Danie nach Maarikas S-Schnittmuster genäht hat, überließ sie mir ihre M und ich legte zuhause angekommen gleich nach. Und ja, seither ist es um mich geschehen. FrauMeta ist der Sommerschnitt für die nicht ganz so heißen Tage und wird mich sicher noch weit in den Herbst begleiten. Für 3/4-Leggings ist sie zu lang, aber mit ganz langen geht das prima wie ihr sehen könnt. ;-) Als ich die Fotos Anfang Mai machte, war es ohne echt zu frisch.



Eine weitere Meta mit gekürzten Ärmeln zeige ich euch demnächst noch. Sie ist während des #nordsüdmeta Sewalongs mit Domi entstanden.






Schnitt: Frau Meta von Studio Schnittreif in Größe M
Stoff: Viskose-Webware (M2275/97 F/S20) aus der FS20-Kollektion (aktuell für Händlerkunden vorbestellbar)














Dienstag, 26. Februar 2019

Herbst-Winter-Easy *Hilco*



Bald ist Karneval/Fasching/Whatever, da kann man mal schon mal ein paar Posts in Folge Konfettistoffe zeigen. Afaaaf, Helauuuu, Narri Narro oder so. Auch bei Hilco ist der Konfetti-Trend nun angekommen und nächsten Herbst wird es diesen Stoff in den Läden geben.



Der Stoff ist im Gegensatz zu meinen eigenen Konfettistoffen (zum Vergleich hier lang zu blau und bordeaux) ein dünner Viskosejersey und somit auch ganz gut für Schnitte geeignet, die ein bisschen flatterigeres Material brauchen.



Bei mir ist es eine Easy geworden – ganz easy ohne Gürtel oder Tunnelzug, wie immer.



Und weil das Wetter so gar nichts für kurzärmelige Kleider aus dünnem Stoff war, hab ich mal wieder meiner Lieblingslocation für Indoorshootings einen Besuch abgestattet. Die Stuttgarter Bibliothek ist von innen einfach wahnsinnig schön und hält auch im Winter einigermaßen gute Lichtverhältnisse für Blitzverweigerer bereit. Allerdings muss man wenn man dort mit Fotoausrüstung anrückt sofort eine Erklärung unterschreiben, dass man keine Bilder zeigt auf denen die Architektur im Mittelpunkt steht. Der Architekt müsste diese wohl absegnen. Ich hoffe also, ich stehe ausreichend im Fokus...













Schnitt: Kleid Easy von Milchmonster/Antonia Montano
Stoff: Viskose-Jersey (M6623/97) aus der WH19-Kollektion (aktuell für Händlerkunden vorbestellbar)

Donnerstag, 21. Februar 2019

Frau Smilla als Kleid *Zuleeg*

Das zweite (und somit auch letzte Teil) das beim Nähwochenende in Helmbrechts entstanden ist, ist diese Frau Smilla. Den ersten Pulli könnt ihr in diesem Post sehen.



Wenn ihr sie nicht gleich erkennt, liegt es daran, dass ich ganz frech die Rüschen weggelassen habe und außerdem dehnbaren Stoff verwendet habe.



Im Fabrikverkauf von Zuleeg hat mich dieses "Küchenhandtuch" sofort angesprungen und wollte dringend ein Kleid werden. Soweit ich weiß, gibt es den Stoff nicht online, daher beschriebe ich ihn jetzt mal als eine Art Jacquard-Jersey. Dünn aber stabil und wie gemacht für das Kleid.



Ich habe aus ganz ähnlicher Stoffqualität schon eine Smilla genäht und trage sie wirklich rauf und runter, daher musste einfach eine zweite her.



Ein bisschen gespannt bin ich ja, ob ich es noch mal schaffe, den Schnitt aus Webware zu nähen. Geplant ist es nämlich schon lange aber irgendwie drängeln sich gerade immer dehnbaren Stoffe vor.





Verlinkt: Du für Dich, Sew La La, After Work Sewing
Schnitt: FrauSmilla von Hedinäht
Stoff: von Zuleeg aus dem Lagerverkauf













Mittwoch, 13. Februar 2019

Kleid Nr 4 aus Woll-Karo *Hilco*



Ein Kleid aus diesem Karo-Stoff. Der Plan stand in der Sekunde fest, als ich den ersten Blick auf die Herbst-Winter Kollektion 2019 von Hilco werfen durfte.



Schön, wenn mal was schnell geht. Die Schnittauswahl hat dann leider richtig lange gedauert, da ich mir was die Stoffqualität angeht nicht sicher war, ob er sich überhaupt fr ein Kleid eignet. Er ist wollig warm und schriet schon sehr nach einer Jacke oder einem Mantel. Wonach er leider ebenfalls schreit ist Handwäsche. Puh, gar nicht meins.
Entsprechend dazu war ich auf der Suche nach einem Schnitt der schön weit ist um im Idealfall etwas drunter ziehen zu können. Zum einen um nicht zu viel Wolle auf der Haut zu haben (mich juckt wirklich alles ganz schnell), zum anderen um nicht nach jedem mal Tragen den Waschzuber aufstellen zu müssen bzw eine Runde separate Handwäsche zu spendieren.



Bei meinen Recherchen bin ich als erstes über das Kleid London von Rapantinchen gestolpert. Auf dem Cover ist ein sehr ähnlicher Stoff verwendet, es wäre also perfekt für das großzügige Karomuster. Allerdings war ich mir wegen der Passform etwas unsicher und die im Netz gefundenen Beispiele fand ich fast alle deutlich weniger überzeugend als das Covermodell.



Bei der zweiten Entdeckung, dem Nummer 4 Kleid von Rosa P. tat ich mich da leichter: einfach mal kurz Sindy befragt, die sowohl meine Vorlieben, als auch die Passform des Schnittes kennt und damit das OK abgeholt. Ein schöner Zufall war, dass das Kleid just am Tag meiner Kaufentscheidung Teil des Adventskalenders war und ich ein Schnäppchen schlagen konnte... 



Die Nummer 4 ist tatsächlich mit der leichten Eggshape super geeignet für den Stoff der ordentlich Stand mitbringt, gleichzeitig fällt der Schnitt aber oben trotz angeschnittener Ärmel schön schmal.
Natürlich ist das Tragegefühl von reiner Baumwolle angenehmer, aber ich komme tatsächlich auch mit dem Wollstoff gut klar. Sollte sich das irgendwann doch mal ändern, werde ich das Kleid einfach vorne aufschneiden und als leichten Mantel tragen. Die Säume habe ich übrigens nur mit der Overlock versäubert und nicht umgenäht, das spricht auch für das unkomplizierte Gelingen von Plan B. Aber so weit ist es noch nicht, denn Plan A und ich sind aktuell sehr glücklich miteinander.







Verlinkt: After Work Sewing
Schnitt: Kleid Nr. 4 von Rosa P.
Stoff: Gitter-Karo auf gebrushter Wolle von Hilco (Nr B4629/97) aus der WH19-Kollektion (aktuell für Händlerkunden vorbestellbar), Tuch aus Musselin in Coralle, ebenfalls aus der Vorbestellung












Donnerstag, 10. Januar 2019

Hudie-Kleid grau in grau *Stoffiserie*


Als ich euch im letzten Jahr ("vor zwei Wochen" hört sich viel unspektakälärer an ;-)) mein Weihnachtskleid zeigte, war das nur die halbe Wahrheit. Oder vielmehr, ein Drittel, denn an Weihnachtskleidern mangelte es dieses Jahr nicht! Zumindest nicht, wenn man einfach alle Kleider dazu zählt, die man kurz vor dem Fest genäht hat.


Nach meinem Hoodie Hudie war klar, dass es bei einem nicht bleiben wird und ich suchte mir Stoffe bei Stoffiserie aus.  Kuscheligen Hilco-Sweat in zwei unterschiedlichen Farben und farblich passende CuffMe-Bünchen. Mein erstes mal mit diesen Fertigbündchen und natürlich habe ich sie am ersten Ärmel auch gleich falsch rum mit der Naht nach außen angenäht, ich Depp. Ich bin es einfach nicht gewöhnt, dass Bünchen nicht von beiden Seiten schön aussehen. Davon mal abgesehen, sind sie aber schon ziemlich toll. 
Wer mir auf Instagram folgt, kennt dieses Kleid bereits als die #öseneskalation. Es ging schief was schief gehen konnte. Ich hatte noch eine Vorversion des Schnittes auf dem die Ösen falsch eingezeichnet waren und leider mein Hirn nicht an. Also waren die ersten beiden Ösen schon mal an der falschen Stelle. Zwei richtige folgten. Damit die falschen nicht auffallen, hab ich daneben nochmal je eine gesetzt und eine Fake-Kordel durchgezogen. Also fünf Zentimeter der grauen Flachkordel die ich links und rechts der Öse festgenäht habe. Seht ihr die falschen Ösen? Nein? Ja, Tatsache ist, man sieht sie gar nicht wenn ich das Kleid trage! Die Kapuze fällt darüber, das konnte ja vorher aber wirklich niemand ahnen... viel Drama um Nichts. Sie, also die vier falschen Ösen, sind auf Höhe der richtigen Ösen, dort wo die Kapuze ans Oberteil genäht ist. 


Dass der Hudie spontan ein Hudiekleid geworden ist, war eine knappe Angelegenheit was die Stoffmenge anging. Hat aber gerade so gereicht und ein wunderbarer Nebeneffekt meines kuscheligen Kleides ist, dass ich noch so viel Bündchen übrig habe, dass es nochmal für einen Pulli reicht. Es sei denn, ich entscheide mich wieder für ein Kleid, dann reicht es noch für drei...




Verlinkt: Du für Dich, Sew La La
Stoff: CuffMe-Bündchen (College) und Sweat Crop von Hilco über Stoffiserie
Schnitt: Hoodie Hudie von Prülla










Donnerstag, 20. Dezember 2018

Frau Yuma aus Tencel *Weihnachtskleid*



Den Schnitt Yuma habe ich mir seit dem Probenähen angeguckt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die umgekehrte Kellerfalte im Rücken einfach selten etwas für den Träger tut. Von Vorne wunderbar, von hinten ok, seitlich sieht man hingegen schnell aus wie Quasimodo. Da braucht es einen Stoff, der perfekt fällt und vielleicht auch etwas Mut.



Als ich von Mira diesen wunderbaren Tencel in Tannengrün geschickt bekam, war sofort klar, dass der ein Kleid werden muss. Ein ausgestelltes, schlichtes Kleid. Gerne mit Taschen. Die Yuma von vorne erfüllt diese Kriterien zu 100 Prozent. Bleibt die Sache mit der Falte. Weglassen wollte ich sie nicht, wäre doch die schöne Weite um die Hüfte dabei verloren gegangen. Und gerade an Weihnachten kann man in der Region ja jeden Zentimeter Mehrweite gut gebrauchen.. Umdrehen und eine mittig aufspringende Kellerfalte daraus machen war eine Möglichkeit. Die Kellerfalte, egal wie rum, nicht abnähen wie im Schnitt vorgesehen war ebenfalls eine Variante. Ich lies es mir bis zuletzt offen und habe mehr als einmal umgesteckt bis ich mich entscheiden konnte.
Im Endeffekt bin ich auf Risiko gegangen und hab wie in der Anleitung gesteckt, die Falte aber etwas weniger weit abgesteppt und auch die Quernaht am Ende der Falte nicht gesetzt. Letzteres hauptsächlich deshalb, weil ich mir eigentlich sicher war, dass ich die Falte wieder ein Stück auftrennen würde damit sie weiter oben aufspringt.



Der Stoff vernäht sich wunderbar, lediglich das Bügeln ist etwas tricky – Im Idealfall bitte nur von links um Abdrücke zu vermeiden. Bei den Eingrifftaschen hätte ich besser mehr gebügelt, die sind ein wenig wellig geworden, aber ich hab mich einfach nicht getraut.



Das ist aber tatsächlich das einzige was ich an meiner Yuma auszusetzen habe. Die Falte springt zwar je nach Bewegung wirklich seltsam auf, aber der Stoff fängt das wirklich gut ab. Ich werde sie genau so lassen wie sie ist und kann auch eine weitere Yuma nicht ausschließen. Allerdings nur aus einem Material welches sich genau so vorbildlich verhält wie dieser feine Tencel.



An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Tencel ein Markenname für Lyocell (industriell aufbereitete Cellulose) ist. Also ein Rohstoff wie Baumwolle. Die ist ja auch nicht Webware wie von Nähanfängern gerne angenommen, sondern kann zu Wirk- oder Webware verarbeitet werden. Bei Mira gibt es den Tencel von Meet Milk als Webware in verschiedenen Qualitäten. Alle fallen glatt und seidig, unterscheiden sich aber in Struktur und Schwere.
Mein Tuch habe ich aus der Qualität Medium genäht, das Kleid ist heavy und mit Struktur. Dadurch fällt es besonders schön und krabbelt nicht so leicht an der Strumpfhose die Beine hoch. Also zumindest meistens nicht...





Verlinkt: Du für Dich, Sew La La
Schnitt: Frau Yuma von Studio Schnittreif
Stoff: Tencel Twill in deep green und medium rouge von Meet Milk über Mira – kleine Naht ganz groß 














Donnerstag, 20. September 2018

Kleid Easy *Stoffdesign*



Möglicherweise erinnert ihr euch an meinen Karottenstoff. Der grafische Stoff mit den Klecksen, die fälschlicherweise gerne für Möhren gehalten werden.



In der gleichen "Kollektion" gibt es auch noch das hier gezeigte Stöffchen. Gerne nehme ich eure Vorschläge entgegen um was es sich handelt. Abgespeichert ist der Entwurf unter "Origami", aber wie erwähnt, mit den Karotten hätte ich auch niemals gerechnet...



Gleicher Schnitt wie beim letzten mal, etwas anderer Stoff, wodurch das Kleid leider nicht ganz so schön fällt bzw etwas zu kurz wirkt. Also bis jetzt, denn ich gehe davon aus, dass es nach der Wäsche noch weicher wird und gerader fällt. Dann wird auch das Halsbündchen ausleiern und die Falten am Hals verschwinden. Also die am Stoff. Ihr versteht mich. Andere gibt es da nicht!



Die Fotos sind wieder bei Katja entstanden und der Vorteil von einem Shooting unter Nähbloggern ist ja, dass denen auch Dinge auffallen, die die Männer gerne übersehen. Oder sie sehen den umgeklappten Saum/den Riesenfussel/das Straßenschild im Hintergrund zwar, finden es aber lustig. Oder wollen es schnell hinter sich bringen. Oder, oder, oder...  So musste ich nicht nur einmal meinen Knödel alias #muddidutt wieder in Form bringen weil er Katja nicht mehr so richtig zusagte. Ganz zufällig ist dabei dann die How-to-Knödel-Serie entstanden. Kann man mal machen, ich bin ja sonst sehr seriös unterwegs!



Ich steh gerade ziemlich auf dieses petrolblaugrün in Kombination mit einem Hauch von zartem Rosa und Orange. ja, richtig. Orange. Die Farbe die bei mir nur in homöopathischen Dosen vorkommen darf, wird in genau diesen Dosen immer beliebter. Verrückt!








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Verlinkt: Du für Dich, Sew La La
Schnitt: Easy von Milchmonster ohne Gummizug
Stoff: Baumwoll Popeline mit meinem Design bedruckt
Fotos: Schönstebastelzeit (Dankeschön!)

Mittwoch, 5. September 2018

Strandkleid Frau Julie auf Zakynthos *Schnittreif*

Was ich vor dem Urlaub denke: perfekt, ich nehm ganz viele Klamotten zum Fotografieren mit und wir machen total entspannt an verschiedenen wunderschönen Lokations Bilder. Meer, Sand, Dünen, Palmen, Steinmauern, mediterrane Häuschen, irgendwo im Hintergrund steht ein Esel...



Was ich im Urlaub denke: zu hell. Zu warm. Überall und immer.



Ich. Jedes Jahr.



Dieses Jahr hat es also mein Strandkleid am letzten Tag kurz vor der Fahrt zum Flughafen in unbarmherziger Mittagssonne noch vor die Linse geschafft. Kein schöner Strand, kein Sand, kein romantisches Steinhäuschen, keine Esel. Aber immerhin mit Blick aufs Meer von unserer tatsächlich sehr schönen Terrasse aus. Zeitaufwand 5 Minuten. Mehr war nicht drin.



Bis nächstes Jahr habe ich das aber wieder vergessen und werde erneut mit großen Plänen in den Urlaub fahren.



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Schnitt: FrauJuli ohne Gummizug von Studio Schnittreif
Stoff: Viskose Jersey, Geschenk von schönstebastelzeit <3 font="" nbsp="">
Verlinkt: After Work Sewing