Posts mit dem Label DIY werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DIY werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 18. November 2018

Wachstuch/Zero-Waste-Frischhaltefolie herstellen *Beeswrap*

Schon lange wollte ich Wachstuch selbst herstellen und nun endlich bin ich dazu gekommen. Es ist wirklich supereinfach, lediglich ein paar Dinge solltet ihr beachten, wenn ihr euer Bügelbrett danach noch nutzen wollt...



Ihr braucht:

  • Bienenwachs 
  • Stoffreste (am besten dünne Webware)
  • Jojoba-Öl (oder anderes, nicht lichtempfindliches geruchsneutrales Öl)
  • Bügeleisen
  • Backpapier
  • alte Zeitungen
  • (Käse)reibe/Hobel
  • Zackenschere

So geht's:

Das Wachs mit der Reibe zerkleinern. Man kann es auch in Drops-Form kaufen, bezahlt dann aber mehr als im Block und hat es zusätzlich in Plastik verschweißt. Zerowaste und so...
Bügelbrett sorgfältig mit den Zeitungen abdecken. Und bitte, wenn ich "sorgfältig" schreibe, meine ich das auch so! Stoffrest auf Backpapier legen und im Abstand von ungefähr fünf Zentimetern mit Öl betopfen. 
Den geölten Stoff mit Wachsspähnen bestreuen, mit Backpapier abdecken und vorsichtig bügeln. Beginnt mit wenig Wachs, erhöht wenn ihr seht, dass die Menge nicht ausreicht um den ganzen Stoff zu durchtränken.
Ich fand, dass das Wachs sich durch das heiße Bügeleisen sehr gut verteilen ließ. Ich habe aber gelesen, dass manche das Überschmelzen im Backofen bevorzugen, um eine gleichmäßigere Schicht zu bekommen.

Das Wachstuch kurz abkühlen lassen und mit der Zackenschere hübsch in Form bringen.


Ich habe verschiedene Gößen für unterschiedliche Schüsseln hergestellt die ich in der Vergangenheit mit einer Art "Badehaube" abgedeckt habe. Das Wachstuch ist formstabiler als unbehandelte Webware, allerdings wird erst der längere Gebrauch zeigen, ob ich nicht doch noch ein Gummiband einnähen muss.
Zum einwickeln/frischhalten von Käse im Kühlschrank oder belegten Broten für die Mittagspause funktioniert es so aber definitiv.
Nach Gebrauch wird das Wachstuch einfach mit lauwarmem Wasser gereinigt. Dementsprechend solltet ihr natürlich auf das Verpacken von Fleich und Fisch verzichten.
Sollte das Wachs an einigen Stellen brüchig werden, kann einfach nachgebügelt werden.


Fun-Fakt am Rande: In meiner Erinnerung war die Zackenschere DAS Nähtool im Nähkästchen meiner Mutter. Ohne Zackenschere ging gar nichts. Als ich das Nähen für mich entdeckte und anfing mir Handarbeitszubehör zu kaufen, besorgte ich auch sofort eine Zackenschere. Heute habe ich sie zum zweiten (!) mal benutzt. Das erste mal war, als ich Filz für Nähgewichte zu Kreisen geschnitten habe. Nähgewichte die ich übrigens nie genutzt habe...
Nun frage ich mich, ist es der kindlichen Wahrnehmung geschuldet, weil ich die Zackenschere so beeindruckend fand, oder war die vor 30 Jahren wirklich so unverzichtbar?


Montag, 9. Oktober 2017

Tipi // Spielzelt *#sewsweethome*

Die letzte Woche #sewsweethome startet und Catrin, Dominique und ich haben nach Cozy und Useful nun noch die Rubrik Playful im Rennen. Endspurt also beim Nähen für Zuhause! Wenn das mal nicht ein Grund ist, euch ein Webware-Nähstück zu zeigen mit dem ihr wirklich ganz viel Stoff auf einmal aufbrauchen könnt. So ein Spielzelt braucht locker ein paar Meter und wenn ihr Lieblingsreste stückelt, kommt da schon gut was weg aus der Restekiste.
Heute gibt es außerdem DEN Beweis für meine herausragende Eigenschaft Pläne schnell in die Tat umzusetzen. Das Indianerzelt für den Minimann hatte ich schon in der Schwangerschaft auf der To-Sew-Liste – als ich unfassbar viel Zeit damit verbrachte mir hippe Kinderzimmereinrichtungen anzugucken und Pläne damit zu schmieden. Zur Erinnerung, letzte Woche feierten wir den zweiten Geburtstag des Minimannes...



Als der Mann ein halbes Jahr nach der Geburt des Minimannes das erste mal in Elternzeit war, waren wir dann im Baumarkt und haben zumindest mal die Stangen für's Zelt gekauft. Kam vom Gefühl her damals einem "das Tipi ist nun fertig" sehr nahe. 



Die zweite Elternzeit des Mannes zum ersten Geburtstag des Minimannes kam und ich hab sogar schon Stoff gekauft! Jaja, das Projekt kam ins Rollen. Wenn's läuft, läuft's!



Und, oh Wunder, ich habe dann nach eineinhalb Jahren Vorlauf tatsächlich das geplante Tipi genäht. Fotografieren ging aber nicht. Es mussten noch die Fäden vernäht und die Stangen richtig befestigt werden und irgendwas kam immer dazwischen. Das war übrigens Ende Oktober 2016. Nur damit hier niemand den Überblick verliert.
Bevor ein Teil nicht fotografiert ist, wird es natürlich auch nicht angezogen/benutzt/aufgestellt – alte Nähbloggerregel, vor allem wenn Kinder und Tiere im Spiel sind ist das sehr, sehr wichtig.



Möchte an dieser Stelle nun jemand raten, wann ich Fäden vernäht und Stangen fixiert habe?
Äh, genau. Vorgestern. Oktober 2017. Aber es war auch das letzte halbe Jahr Sommer, da spielt man draußen und nicht im Kinderzimmer im Zelt!



Prokrastination kann ich! Aber ein weiterer Grund war definitiv auch, dass unser Minimann einfach deutlich weniger Bücheranguck- und Kuschelkind als wildes Tobe-Kletterkind ist. Der hätte das Zelt in nullkommanix aus Versehen abgerissen, da sind sich alle einig.



Ok, nun wird er es früher oder später in einem Trotzanfall mit voller Absicht abreißen, aber bis dahin spielt er schon mal darin und ist etwas achtsamer als noch vor einem Jahr.
Und beim ersten Versteckspiel hat es sich schon mal als gute Idee herausgestellt den Eingang oben mit Snapapp zu verstärken und die Stangen oben und unten am Stoff zu befestigen als der Mann auch mal reinkriechen musste...




Stoff: Fahnentuch in offwhite aus dem örtlichen Laden (ich würde aber bei einem weiteren Zelt eher Canvas verwenden)
Schnitt: selbstgebastelt – genaue Maße und Anleitung reiche ich bei Bedarf gerne nach 














Mittwoch, 13. September 2017

Raglanpulli Myrsky *Ottobre*

Habt ihr gesehen, dass Nosh die tollen Wolken wieder aufgelegt hat? Dieses mal aus Jersey und es sind mit rosa und dem blassen lila zwar eher nicht meine Farben (wobei ich weiß natürlich trotzdem bestellt habe... war ja klar), aber zum Glück tummelt sich im Stoffbüro noch Myrsky in mocca. Auf Sweat. Ich liebe den Stoff! Und ja, der geht selbstverständlich auch für Erwachsene. Hier könnt ihr meine FrauTomma-Jacke angucken.



Eigentlich war der Pulli ein schnelles Projekt und ich hatte gar nicht vor ihn zu verbloggen, wenn da nicht das neue Laufrad gewesen wäre. Wir haben es im Sommer auf dem Flohmarkt gekauft und der Mann hat es mattschwarz lackiert. Eigentlich sollte der Minimann es erst zum Geburtstag nächsten Monat bekommen und noch eigentlicher dann erst im nächsten Frühjahr damit fahren wenn er noch etwas längere Beine bekommen hat.



Aber seit er es nach der Lackier-Aktion im Keller gesehen hatte und völlig entzückt war, müssen wir es öfter mal "besuchen" und schlußendlich durfte es nun auch mal an die frische Luft.
Zufällig hatte der zukünftige Laufradbesitzer seinen neuen Pulli an und ich den Foto dabei. Welch Glück. Und weil er so begeistert war und das Rad bis ins Detail untersuchen musste, hatte ich tatsächlich Zeit für Fotos. Er war übrigens irritiert, dass es nur auf einer Seite einen Ständer gibt – der ist wohl ein Highlight des Rades!



Ich gemeine Rabenmutter hab mir das natürlich gemerkt und hol das Rad nun erst wieder beim nächsten neuen Pulli aus dem Keller. Dann übrigens mit Helm, den haben wir nun auch. Ich bin noch in Verhandlung mit dem Mann wie man den passend lackieren könnte. 



Wer mal das Vorher-Rädchen sehen will, bemüht eine Suchmaschine der Wahl nach dem Modell Capt'n Sharky von Puky. Kindgerechte und dank zweiter Hand schon sehr zerkratze Piraten sind nicht unser Ding, da musste einfach die Spraydose her. Und es ist tatsächlich relativ einfach, (ich schreibe das nicht nur weil ich es nicht machen musste!) lediglich sorgfältig Abkleben und Anschleifen macht Arbeit, das Aufsprühen in mehreren Schichten plus Klarlack zum Schluss geht dann wieder ganz schnell. Sagt der Mann.





Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: Raglanpulli aus der Ottobre 4/15  in 92

Stoff: Sweat "Myrsky" in Mokka von Nosh über Stoffbüro










Donnerstag, 4. Mai 2017

Plotten ohne Plotter – Konfettischuhe *#änniskonfettiparty*



Juhu, die bestellten Schuhe kamen doch tatsächlich noch an und ich kann mich nun mit ihnen auf den Weg zur Link-Party machen. Als Gastgeberin zu spät zu kommen ist sicher nicht ganz die feine Art, aber hey, das passende Outfit dauert eben manchmal etwas länger.



Nachdem ich bei den Insta-Stories ein Bild der halbfertigen Schuhe gezeigt hatte, gab es diverse Fragen zur Vorgehensweise, die ich hier mal eben beantworten.
Die Schuhe sind günstige Stoffschuhe mit Baumwolloberfläche. Ja, das ist sicher nicht ganz korrekt und ich muss sehr viel Biobaumwolle vernähen um das wieder gut zu machen, aber ich wollte lieber Schuhe für 10 Euro versauen als für 100. Sorry, ich bin Schwabe. Es war ein Testlauf und ich hatte keine Ahnung, ob die Punkte halten und wenn ja, ob der Schuh dabei ganz bleibt.
Im Gegensatz zum Aufbügeln der Folie auf Stoff, wo ja mit Druck gearbeitet wird, ist es hier eher ein vorsichtiges Anschmelzen mit der Bügeleisenspitze. Wahnsinnig gerne hätte ich so ein Bügeleisen, ähnlich eines Lötkolbens gehabt das ich mal in einem amerikanischen Quiltvideo gesehen habe, aber es ging auch mit dem großen. Ha, kurze Recherchepause: das gibt's sogar hier. Verdammt, jetzt fällt mir auch das Miniding von Prym wieder ein das ja ebenfalls seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste steht...  Aber zurück zum Thema:
Wenn nun also der Punkt am Schuh hängen geblieben ist, die Folie abziehen und nochmal anbügeln. Natürlich wie schon im Schritt zuvor mit Backpapier zwischen Bügeleisen und Folie. Einmal hat der Besserwisser in mir gedacht, dass es vielleicht auch ohne Papier geht. Nein, geht nicht. Versucht es erst gar nicht. Wirklich nicht.



Habt ihr euch auch schon auf der Party verlinkt? Es könnte langsam mal ein bisschen voller werden. Wobei die Gewinnchancen im Moment natürlich echt gut sind... 
Die Teilnahme geht auch ohne Blog, Facebook oder Instagram, denn ihr könnt einfach ein Bild von eurem Rechner hochladen und müsst keinen Backlink einfügen. Die Bilder erscheinen extra groß in der Vorschau, damit man auch von denen genug sehen kann, bei denen es eben nicht die Vorschau, sondern DAS Bild ist. Vielleicht zeigen ja mal ein paar bloglose Leser was sie so im geheimen Kämmerlein werkeln? Ich freu mich drauf!









Verlinkt: Änniskonfettiparty – Plotten ohne Plotter, RUMS
Zubehör: Flexfolie von Snaply

Dienstag, 10. Januar 2017

Klotzen statt Kleckern – Textilgestaltung mit *Verlosung*



Sommer 2016: meine Nähmaschine gönnt sich nach wilden Zickereien eine Auszeit beim Nähmaschinendoktor. Während ich auf ihre Rückkehr warte, flattert mir eine Mail von Makerist ins Haus, ob ich nicht mal wieder einen Kurs machen möchte. Ja schon, aber die ver***te NäMa hat ja den Geist aufgegeben, die alte Verräterin. Aber ja, irgendwas muss ich ja machen, nur mit Kind und Job bin ich ja nicht ganz ausgelastet, also habe ich zugesagt. Und zu gerne hätte ich einen der genialen Backkurse gemacht, in dem aufwendig irgendwelches Backwerk verziert wird, um dann mit wahnsinnig hübschen Torten angeben zu können. Ich weiß aber, dass Wunsch und Wirklichkeit in diesem Fall zweierlei sind, und ich zwar sehr gerne backe, aber "hübsch" leider den anderen überlassen muss. "Es kommt ja auf den Geschmack an" ist praktisch die Subline all meiner Backwerke! Traurig aber wahr.
Es musste also etwas anderes her. Da ich Angst hatte, mir mit Stricken und Häkeln ein weiteres zeitaufwendiges Hobby ans Bein zu binden und womöglich nie wieder los zu wenden, entschied ich mich für den Kurs Stoffe mit Mustern und Motiven gestalten*. Da braucht man keine NähMa, damit kenne ich mich eh aus, Farbexperimente finde ich immer gut – meins!

In acht Episoden werden gefühlt ALLE Möglichkeiten der einfachen Textilgestaltung abgehandelt. Mit "einfach" meine ich, dass die Zutaten entweder in jedem gut sortierten Nähzimmer oder im Bastelmarkt des Vertrauens zu bekommen sind. Also eher Kartoffel- als Siebdruck ;-) Was aber völlig ok ist, denn man will ja ohne tagelange Vorbereitung zu Ergebnissen kommen. 

Ich muss zugeben, ich war etwas eingeschüchtert, als ich gesehen habe, wie lang das Video geht. Eventuell erklärt auch das warum diese Geschichte im Sommer 2016 startet und wir nun 2017 haben...  Alles in allem könnt ihr euch etwa drei Stunden berieseln lassen und wisst nachher alles vom geschnitzten Stempel über den Einsatz von Bläschenfolie bis zum Auftragen von Fashionspray.
Ich habe bis Episode 5 geguckt, dann verlies mich ein bisschen die Lust. Das lag nicht so sehr am Video, als an der Tatsache, dass ich es einfach für mich etwas kürzer und knackiger bevorzuge. Die Erklärung, dass man einen Stempel auch drehen kann um das Motiv mal auf dem Kopf stehen zu lassen brauche ich nicht unbedingt. Ich nutze den Kurs lieber um schnell mal in ein Kapitel zu gucken und mir Tipps zur Verarbeitung zu holen. Die Techniken selber sind für mich nicht neu, aber ich habe das Problem aller Pinterestinstagram-Süchtigen: Alles mal irgendwo gesehen, alles auch machen wollen und bis es dazu kommt alles wieder vergessen.
Zum Thema Textilien und Farbe habe ich jetzt also so eine Art filmisches Nachschlagewerk und werde den Kurs genau so nutzen. Jeweils ein Kapitel beschäftigt sich mit einem Thema, wenn ich das Thema "bearbeiten" möchte, gucke ich ins Video.



Theoretisch. Denn ihr seid hier bei Änni, und irgendwas ist ja immer... so kommt es auch, dass mein Beispiel eben nur halb so gut aussieht wie geplant. Hätte ich mal vorher die Episode zur Sprühfarbe angeguckt... Der Klugscheißer in mir dachte aber, dass das Thema schon nicht so kompliziert sein kann und wer mal irgendwo beim Streichen einen Türrahmen abgeklebt hat, kommt schon klar und bekommt saubere Kanten. Nicht ganz, wie sich schnell herausstellte.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Quatschkopf *Luft mit Konfetti*



Wir gestern so: einfach mal in die Bibliothek gehen um ein paar Outfitfotos von mir und dem Minimann ohne Jacke zu machen. Nach fünf Minuten war der Akku leer, nach zwei weiteren blinkte der Ersatzakku und es wurde auch langsam etwas zu dunkel. Es geht doch einfach nichts über gute Vorbereitung. Herrje. Dementsprechend hektisch ging es dann mit dem Ersatzakku zu. Die Bilder werden der genialen Lokation leider so gar nicht gerecht, aber nochmal mit den gleichen Klamotten hin gehen ist zeitlich nicht drin, in den KiTa-Ferien müssen noch ein paar weitere Kleidungsstücke fotografiert werden und so ein bisschen spielen zwischen den Shootings muss ja auch sein ;-).



Und ich warne euch an dieser Stelle eindringlich: fangt niemals diese Konfetti-Sache an. Niemals! Einmal ausprobiert, könnt ihr nicht mehr aufhören. Ich hab völlig euphorisch alle meine Plotterfolienreste gelocht und hätte jetzt am liebsten überall Pünktchen. Und wie ich mich kenne habe ich sie spätestens übermorgen überall. Das macht süchtig!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Getestet: DIY-KIT Patchworkdecke

Patchworkdecke, Babyquilt, Jellyrolldecke, Fake-Patchworkdecke... all diese Kuschelteile habe ich in den letzen Jahren genäht und teilweise auch verbloggt.
Nun durfte ich das DIY-KIT Patchworkdecke von Dawanda und stoffe.de testen und somit kommt heute eine weitere Decke zu meiner Sammlung.



Das Set ist ausdrücklich für Anfänger geeignet und besteht aus vier verschiedenen Stoffstücken, Bügelvlies, einem muckeligen Flausche-Stoff für die Rückseite und passendem Markengarn.
Die Stoffe sind farblich genau in meinem Beuteschema angesiedelt und die Decke passt perfekt hier rein. Alle Stücke sind von bekannten Marken und passen auch qualitativ gut zusammen. Lediglich der Stoff mit den Punkten tanzt ein wenig aus der Reihe, denn er ist deutlich dünner (ich würde ihn fast als Voile bezeichnen) und ich hätte ihn für eine Decke eher ausgeschlossen wenn ich die Stoffauswahl selber getroffen hätte. Da die Anleitung aber vorsieht, dass das fertig genähte Top auf das Vlies gebügelt wird, werden die Stoffe ja sowieso verstärkt und das dünne Stöffchen ist gut geschützt.



Aus den ungefähr 40 cm langen Stoffstreifen schneidet man laut Anleitung 30 x 30 cm große Quadrate. Gerne hätte ich hier etwas experimentiert und ein anderes Format genommen, denn die Stücke sind so doch recht groß und bei einer Endgröße der Decke (84 x 140 cm) lässt das natürlich keinen großen Spielraum was die Anordnung angeht... Aber es scheiterte schlicht weg an der Zeit, die mir etwas davon rannte...
Also habe ich mich genau an die Anleitung gehalten und habe sogar auf das eigentlich von mir geplante (nicht im Set enthaltene) Binding verzichtet, denn dafür hätte ich andere Stoffe verwenden müssen, da die Reste aus dem Zuschnitt leider nicht reichten. Das konnte ich mir zwar erst gar nicht vorstellen, aber mit dem abgesteppten Rand und der flauschigen Rückseite mag ich es jetzt ganz gerne.



Die einzige individuelle Änderung zu der ich mich entschlossen habe war, die zwei Schichten (eigentlich drei, aber es wird ja ein Bügelvlies verwendet, also sind Top und Vlies eine Schicht) nachträglich diagonal abzusteppen. Zum einen kann ich so sicher gehen, dass sich auch nach der x-ten Wäsche das Top nicht großflächig vom Vlies lösen kann, zum anderen brechen die Diagonalen die großen Flächen etwas auf. Mir gefällt das ganz gut und es macht einfach ein bisschen mehr her als nur einmal ringsherum zu steppen.



Insgesamt ist das zwar die einfachste, aber eben auch mit Abstand die am schnellsten genähte Decke in meiner Sammlung. Und einfach ist hier völlig in Ordnung, denn das DIY-KIT ist ja für Nähanfänger gedacht... was natürlich nicht heißt, dass man auf dieser Grundlage nicht auch kompliziertere Blöcke zusammenstellen und aufwendig quilten könnte.
Also alle Daumen hoch für das Deckchen in Lieblingsfarben!



Der Kater mag die Decke übrigens auch – wobei das unabhängig von eventueller Nähkunst ist: er nimmt alles und hat es sich auch schon auf dem ausgebreiteten Vlies bequem gemacht bevor ich es aufbügeln konnte...






Verlinkt: RUMS
Stoff: DIY-KIT Patchworkdecke von Stoffe.de
Anleitung: Patchworkdecke von Dawanda

Dienstag, 24. November 2015

Überzug Newborn-Aufsatz Tripp Trapp

Eines unserer ersten Babyausstattungsteile war der Newbornaufsatz für den Stokke-Hochstuhl den uns Freude für die erste Zeit mit Baby ausgeliehen haben.
Eigentlich ein total praktisches Teil, ermöglicht es einem doch mit der ganzen Familie am Tisch zu sitzen und trotzdem mit einer Hand den Schnuller im Kind zu fixieren oder ein kleines Patschehändchen zu halten. 
Klar war: der vorhandene Überzug geht gar nicht und neu kaufen kommt auch nicht in Frage.
Ich war mir ziemlich sicher, dass ich es in den fünf Monaten bis zur Geburt auf jeden Fall schaffen werde, mehrere Überzuge zu nähen und dann auch noch den Freunden einen Selbstgenähten mitgeben könnte wenn der Newbornaufsatz wieder den Besitzer wechselt – sie erwarten nämlich im nächsten Jahr auch wieder Nachwuchs.



Zwei Wochen vor dem errechneten Termin hab ich angefangen. Ruckzuck einen Prototypen für den Überzug genäht und dann genervt festgestellt, dass die Passform nicht so perfekt war wie vorgestellt. Also erstmal abgewartet. War ja noch Zeit...
Und dann war plötzlich das kleine Biest da und ihr dürft gerne raten wer keinen Überzug fertig hatte. Genau, ich!
Jetzt war klar, dass ich auf keinen Fall mehr Zeit habe den Überzug so richtig schön anzupassen und ich entschloss mich, das einzige eBook zu dem Thema zu kaufen welches ich fand. Sobald das Kind schlief, wurde gedruckt, genäht und... gewundert.
Gewundert, weil auch bei dieser Version des Überzugs die Passform nur ungefähr passend war.
Da hatte ich echt mehr erwartet.Wobei ein Blick in die Anleitung vorgewarnt hätte, die ist nämlich eher mittelmäßig ausgearbeitet. Gleiche Bilder die unterschiedliche Arbeitsschritte erklären sollen finde ich eher sinnbefreit.



Ok, es ist nur ein Überzug für einen Hochstuhl, aber wenn ich ein eBook kaufe, habe ich eine gewisse Erwartung. Ich habe schon so viele Schnitte probegenäht und Anleitungen korrigiert, dass es mir ein Rätsel ist, wie eine Anleitung in so einem Zustand auf den Markt kommen kann.




Sobald das Kind aus dem Gröbsten raus ist, muss ich da nochmal ran – für die Geschenkversion des Überzugs soll es etwas mehr Passform im hinteren Bereich geben.


Verlinkt: Creadienstag
Stoff: grau-weiße Baumwollwebware aus meinem Lager ;-)
Schnitt: Tripp-Trapp Schale von Betty-Baby






Montag, 31. August 2015

Plotter-Freebie *Fuchs oder Katze*

Es ist schon fast ein bisschen peinlich, jetzt noch damit um die Ecke zu kommen... Aber ihr wisst ja, die Hitze, die Hormone und überhaupt...



Eigentlich wollte ich den Katzenplott von hier noch irgendwie hübsch für euch aufbereiten und dann zusammen mit einem neuen genähten Teil vorstellen. Da das aber in den vergangenen Wochen dann doch nicht passiert ist, gibt's jetzt hier ganz unspektakulär das Kätzchen für euch zum Download.
Wer also einen Plotter hat, Katzen oder Fuchsfan ist (der Mann ist der felsenfesten Überzeugung es handle sich um einen Fuchs) und noch dazu Tangrams mag, reingehauen!
Ich freu mich über eure Rückmeldung, schließlich will ich gucken welche schönen Sachen der Plott schmückt und natürlich müsst solltet dürft ihr mich sehr gerne verlinken.
Und da das ganze natürlich niemand außer mir getestet hat, dürft ihr es mir auch gerne sagen wenn was nicht funktioniert ;-)

Hier geht's zum Dropbox-Download.

Wer noch Tipps zum Onlinekauf von Flexfolien sucht, kann übrigens mal bei Sarah von Mommymade vorbei gucken, sie hat letzte Woche ein paar Anbieter getestet und darüber berichtet.

Donnerstag, 16. April 2015

Der BlogRock Rockt! // Freebook

Meine Röcke sind alle gleich: gerade bis A-Linie, über dem Knie endend (also vor dem Knie von oben gesehen.. ihr wisst was ich meine!). und je kürzer der Rock, desto gerader.
Ich finde Bleistiftröcke stehen nur Frauen mit Taille und die wurde bei mir leider vergessen. Oder andersrum: nicht vergessen, sondern gefüllt – da ist einfach keine Aussparung ;-)

Nun hat die liebe Monika von schneidernmeistern einen Grundschnitt für einen klassischen Rock herausgebracht, der zwar nicht auf den ersten Blick in mein persönliches Rock-Raster fällt, aber mit ein paar kleinen Veränderungen doch ganz flott in diesem hängen bleibt.



Vom Grundschnitt habe ich oben erstmal ein Stückchen weggenommen, denn die Größe 40 passt an der Hüfte gut, darüber jedoch sieht es sehr traurig aus. Also musste der traurige Teil weg.

Es ist ja nicht so, dass ich keine Reißverschlüsse einnähen könnte, aber manchmal mache ich es mir gerne einfach... Und da die Verjüngung oben dank des beherzten Schnittes mit der Schere sowieso fast Geschichte war, passte nun auch ein Bündchen an den Rock. Wer noch die Lebkuchen von Weihnachten bei sich trägt, schwanger ist oder gar zu faul für den Reißverschluss, dem lege ich diese Variante wirklich nahe ;-)



Und damit habe ich auch schon den Grundschnitt für mich verändert. Fehlt noch Getüddel. Ach ne, brauch ich ja gar nicht. Also kein Getüddel. Aber Taschen! Ich brauch was um die Hände aufzuräumen. Um mal eine neue Variante zu testen, habe ich einfach die Schnitteile von Vorder- und Hinterteil auseinandergenommen (der Einfachheit halber sogar genau an der Klebekante) und dann große, leicht angeschrägteTaschen mit eingenäht.

Wem sowohl Stoff, als auch Rock extrem bekannt vorkommen, der war sicher gestern schon bei Miri.  Sie hat Monikas Schnitt ebenfalls mit dem Marrakesch-Stoff vernäht und wir haben zusammen Bilder gemacht.

Was auf unzähligen Bildern leider nicht zu sehen ist: mein Rock ist eigentlich kürzer, aber dank albernem Rumgeblödel (Bilder unten) und vorheriger Autofahrt, rutschte er leider immer wieder übers Knie. Egal, ihr stellt euch einfach vor, dass 5 cm weniger meinen Beinen extrem schmeicheln ;-)




Und weil's so schön und einfach war, der Sommer kommt und ich den Stoff so gerne mag, hab ich gleich noch einen nachgelegt: ohne Taschen, dafür mit Querteilung.
Für Tragebilder hat es leider nicht gereicht, im Park war zu viel los um einen Rocktausch zu machen, aber der Baum kann ja auch echt alles tragen. Ich warte mit den Bildern bis ich braune Beine und FlipFlops an den Füßen habe...

Morgen rockt dann Danie, schaut unbedingt bei ihr vorbei, ihr Röckchen sieht klasse aus!


Verlinkt: RUMS
Stoff: Marrakesch Kombi und Marrakesch von Lillestoff
Schnitt: Rockt!

Dienstag, 27. Januar 2015

Babyboom // Schnullerketten


Ende letzten Jahres habe ich ja schon angekündigt, dass es dieses Jahr viel Babykram bei mir geben wird – gefühlt ALLE Mädels um mich rum sind schwanger (wer kein Interesse hat sollte mir vielleicht nicht zu nahe kommen ;-). Die ersten Zwerge sind letzte Woche schon geschlüpft... Gleich zwei mal Zwillinge, wer bietet mehr?!
Da ich mit dem Nähen gar nicht so schnell hinterher komme, habe ich gestern mal ein paar Schnulliketten auf Vorrat produziert. Für den Fall, dass ich gar nicht mehr hinterher komme mit dem Nähen, habe ich jetzt schon mal einen Vorrat an DIY-Kleinigkeiten auf den ich zugreifen kann. 


Die ganz schlichten Ketten werden dann später noch mit den Namen beplottet – das habe ich bisher nicht gemacht, weil ich mich nicht entscheiden kann wer welche bekommt ;-) 



Anleitung: für die Längenangaben habe ich mich an diesem Tutorial orientiert

Dienstag, 23. Juli 2013

Gewürzdosen Upcycling DIY

Eigentlich habe ich in den letzten Jahren genug Dosen und Schachteln angehäuft um mein gesamtes Hab und Gut schick zu verpacken.
Nur bei den Gewürzen gibt es einen kleinen Engpass. Ich habe zwar diverse hübsche Gewürzdöschen, aber immer nur nur drei bis fünf Stück und damit kommt man ja nicht wirklich weit.
Das Ergebnis ist ein ziemliches Durcheinander aus verschiedenen Verpackungen im Gewürzregal. Von der Gewürzschublade will ich hier noch gar nicht sprechen...
Um dem bunten Gewimmel ein bisschen Einhalt zu gebieten habe ich jetzt angefangen die Gewürze mit Geschenkpapier zu ummanteln.


Ist ganz einfach: Gewürzdose ausziehen (das Papier abzuppeln ist der der undankbare Teil), Papier in richtiger Größe zuschneiden, mit Sprühkleber aufkleben. Fertig.
Mir reicht eigentlich die Beschriftung oben, aber vielleicht mach ich die auch noch weg und versehe die Dosen dann mit hübschen Etiketten. Eine ganz andere Idee hab ich auch noch, aber die muss noch getestet werden.
Allerdings warte ich damit bis zum nächsten Regentag. Ich bin dann mal in der Sonne....
Auf dem Weg in die Sonne leg ich aber noch einen kurzen Abstecher beim Creadienstag und bei Meertje ein.

Dienstag, 2. Juli 2013

Regal aus Weinkisten

Ich mag alte Obst- und Weinkisten total gerne und habe nun endlich zwei schöne Exemplare für unsere Küche gefunden.
Schon ewig wollte ich welche haben um sie als Regal zu benutzen. Da ich die Beschriftung "Wein aus deutschen Landen" schick finde, habe ich sie einfach ganz unbehandelt an die Wand gedübelt und schau jetzt mal, wie lange der Spaß hält. Damit die Katzen nicht sofort drin sitzen, sind die Kisten relativ hoch aufgehängt. 
Später soll noch die eine oder andere Pflanze ihren Platz darin finden, aber für den Härtetest, habe ich die beiden erst mal mit Kochbüchern bestückt. Wenn die in einer Woche nichts zum Abstürzen gebracht haben, vertraue ich den Kisten meine geliebten Pflänzchen an...


So, jetzt aber ab damit zum Creadienstag und zu Meertje!

Dienstag, 25. Juni 2013

Holzfoto

Kürzlich habe ich mir endlich ein sogenanntes Transfermedium gekauft. Sagt euch nichts? Ja, ich kannte den Namen auch nicht. Hört sich verrückt an, ist aber nur auch nur eine Art Klebstoff mit dem man einen Laserausdruck auf Holz oder andere Untergründe übertragen kann. Das wollte ich schon ewig mal ausprobieren...
In Ermangelung von schicken Holzstücken, habe ich bisher nur einen Minitestlauf gestartet, aber das Ergebnis mag ich schon sehr.



Wer noch nicht weiß, wie es geht, nimmt folgende Anleitung:
Bild oder was auch immer spiegelverkehrt mit dem Laserdrucker (Tintenstrahl geht nicht) ausdrucken. Oder die Vorlage zuerst in einem Bildbearbeitungsprogramm spiegeln. Ich habe das bei meinem Test nicht gemacht und einfach einen Ausdruck verwendet den ich schon hatte.
Das Holzstücke mit dem Transferkleber einschmieren. Im Idealfall habt ihr ein Holzstück, mit einer tollen Maserung. Ich hatte leider keines da...
Bild darauf legen und schön fest drücken, damit keine Bläschen entstehen (wer hat, nimmt Rakel oder Gummirolle zu Hilfe).
Nach einer Trockenzeit von 24 Stunden könnt ihr mit Wasser und Schwamm das Papier vorsichtig abrubbeln. Dieser Teil macht nicht so viel Spaß...
Bei meinem Bild sieht man noch einen leichten weißen Flaum vom Papier. Ich werde also noch nacharbeiten und dann die beiden Bilder mit Klarlack überpinseln.
Eigentlich wollte ich die Bilder aufhängen, aber da meine Holzstücke ziemlich dick sind, sehen die Bilde auch aufgestellt gut aus. Ich bin ja immer dankbar, wenn ich mich nicht quälen muss um einen Nagel in unsere schlimme Altbauwand zu bekommen... Mit Faulheit hat das natürlich nichts zu tun!

Sobald ich wirklich hübsches Holz habe, werde ich Bilder mit Typo und Foto in Angriff nehmen, das sieht sicher auch sehr hübsch aus.

Weil heute Dienstag ist, schicke ich meine Holzbilder bei Meertje und beim Creadienstag vorbei. Ich bin schon gespannt, was es da heute wieder alles zu entdecken gibt...

Dienstag, 4. Juni 2013

Wandtafel DIY

So, nach einem Kurzurlaub in Berlin bin ich heute wieder zum Creadienstag mit einem Mini-DIY zurück.
Ich liebe Tafeln und habe verschiedene gekaufte Exemplare. Aber die Sache mit der Tafelfarbe hat mir doch keine Ruhe gelassen. Das wollte ich ja schon immer mal ausprobieren. Also hab ich irgendwann im Bastelmarkt welche mitgenommen und brav zu den anderen Bastelsachen geräumt. Nur das passende Stück Holz hat monatelang auf sich warten lassen...
Neulich habe ich ja schon mal die Bilderrahmen vom Möbelschweden erwähnt, die mir für alles gute Dienste leisten. Warum nicht also auch als Tafel?!
Ich hab selber nicht daran geglaubt, dass die Tafelfarbe auf der glatten Seite der Rückwand hält, aber sie hat eben dieses gemacht. Und ruckzuck getrocknet ist sie auch noch. Also das ganze einfach in falscher Reihenfolge wieder in den Rahmen sortiert, und ab an die mintgrüne Wand damit. Ich mag's. Nur das kleine ausgesparte Dreieck oben links muss noch verdeckt werden. Mir schwebt da eine Halterung für Einkaufzettel, Kreide oder Schwamm vor...


Und wenn ich irgendwann genug von Tafeln habe, kann ich bei dieser einfach das Glas wieder vor die Tafel setzen und bin wieder beim Bilderrahmen.

Wie immer Dienstags versammelt sich die kreative Meute bei Meertje und beim Creadienstag. Da guck ich jetzt auch mal vorbei.

Dienstag, 21. Mai 2013

Ombre Bluse

Früher wäre der Titel "Batik-Bluse" gewesen. Deutlich über 20 Jahre nach meinem letztes Batik-Experiment in der Grundschule, ist scheinbar der Batik-Look wieder in. Zumindest dann, wenn er keine Kringel hat und Ombre heißt ;-)

Beim Durchblättern einer Zeitschrift habe ich mich spontan in eine Bluse verliebt. Ich habe sogar die Abbildung und die dazugehörige Beschreibung fotografiert um damit in der Stadt auf die Jagd zu gehen.
Eigentlich war mir der Schnitt der Bluse egal, solang sie nur schön luftig und mit blauem Verlauf ist.
Aber irgendwie hab ich trotz intensiver Suche (ja, da bin ich hartnäckig...) nie das richtige gefunden.
Also habe ich jetzt die Suche durch ein kleines Upcycling-Projekt unterbrochen.
Die fluffige Sommerbluse hatte ich schon, die Farbe gab es günstig im Drogeriemarkt meines Vertrauens zu kaufen.
Voilà, Original und Fälschung:



Nach dem Färbevorgang selber war das Ergebnis perfekt, da der nicht gefärbte Teil tatsächlich noch weiß war (untere Bilder). Ich ahnte schön, dass sich das in der Waschmaschine ändern würde und habe vorher die gefärbte Bluse so lange gespült, bis kein blaues Wasser mehr abfloss. Hätte ich mir wohl sparen können, denn es kam wie es kommen musste: Hellblau.
Außerdem sieht man dunkle Ränder an den Farbwechseln im Verlauf. Ich glaube das hätte ich vermeiden können, wenn ich die Bluse erst komplett Nass gemacht hätte.
Aber egal, ich bin trotzdem ziemlich zufrieden und habe schon meinen Schrank nach den nächsten Opfern durchforstet. Das ganze macht nämlich einen Riesenspaß. Also bis zu dem Punkt an dem das Bad wieder geputzt werden muss...

Mit der Bluse bin ich heute mal beim Upcycling Dienstag dabei.
Mehr Selbstgemachtes findet ihr wie immer bei Meertje und beim Creadienstag. Ich geh jetzt auch mal gucken...

Dienstag, 7. Mai 2013

Notizheft DIY
















So, jetzt heben mal alle die Hände, die süchtig nach Notizheften, Notizbüchern und Papierkram sind.
Ahhha, so viele... Da muss man was tun!
Um der Sucht in Zukunft günstiger zu frönen, basteln wir uns die Notizheftchen jetzt einfach selber.

Man braucht dafür lediglich eine Nähmaschine ( oder Geduld ;-)), dickeres Papier für den Umschlag, Kopierpapier und Etiketten nach Wahl.





























Alle Papiere auf ein Format bringen. Bei mir ist es A4.
Der Stapel mit den Kopierpapieren (bei mir 12 Blätter) wird nun in der Mitte gefalzt. Am Besten geht das mit einem Falzbein. Meines habe ich wohl verschlampt ist gerade nicht auffindbar, deshalb nehme ich die stumpfe Seite einer Schere.
Auf dem Umschlagpapier markiert ihr euch die Mitte, mit einem ganz leichten Falz.
Jetzt fixiert ihr den kompletten Stapel mit einer Klammer und näht ganz langsam in der Mitte am Falz entlang. Der Stapel mit dem Kopierpapier ist dabei unten.
Jetzt zusammenklappen und ein bisschen in Form bringen. Bei mir hat das Hefchen eine Nacht unter einem Stapel Bücher geschlafen, damit es nicht mehr aufspringt.
Die beiden kurzen Seiten sollten eigentlich schon relativ gerade sein. An der langen Seite stehen die Bätter aus der Mitte noch etwas hervor, deshalb bringen wir hier alles noch mal auf eine Länge.
Ich verwende dafür Schneidelineal und Cutter, besser wäre eine Schneidemaschine.
Puristen sind jetzt schon am Ziel, alle anderen dürfen noch verzieren.
Ich hab mir dafür einfach ein paar Etiketten gestaltet und eines davon mit Sprühkleber aufgeklebt.
Fertig!

Und ab damit zum Creadienstag und zu Meertje. Ich bin schon gespannt, was die anderen heute auf Lager haben.

Dienstag, 30. April 2013

Ohrstecker DIY















Nachdem ich neulich schon Ohrstecker mit Glas-Cabochons gezeigt habe, stell ich euch heute mal welche aus Knöpfen vor. Ich mag die besonders gerne, weil sie nicht glänzen (ich bin ja eher schlichter unterwegs) und man sie zu jedem (selbstgenähten) Outfit ganz fix aus den Stoffresten basteln kann.

Wollt ihr mitmachen? Dann los!
Ihr braucht beziehbare Knöpfe, Schere, Stoffreste, Schmuckkleber (Uhu geht auch), eine Kneifzange und Ohrsteckerrohlinge.


























Die Knöpfe werden einfach nach Anleitung bezogen. Auf der Rückseite ist jetzt noch das gebogene Metallteil, an dem sie festgenäht werden sollten. Das brauchen wir nicht und entfernen es deshalb mit der Zange. Ich knipse einmal durch das Teil und hebel dann die beiden Reststücke vorsichtig (!) heraus.
Wer es trotz Ausrufezeichen nicht vorsichtig geschafft hat, hat im schlimmsten Fall das komplette Hinterteil mit herausgelöst. Ist aber gar nicht schlimm: ein Tropfen Klebstoff darauf, wieder festdrücken, zwischen eine Wäscheklammer klemmen und ein kurzes Päuschen einlegen ;-)
Jetzt habt ihr eine glatte Fläche auf der Rückseite eures Knopfes und könnt ganz einfach mit Schmuckkleber die kleine Platte mit dem Stecker dran aufkleben. Das schmucke Stück darf jetzt noch kurz trockenen, dann ist es auch schon fertig.
Weil es wirklich so einfach ist und man die Ohrsteckerrohlinge ja gerne im 10er-Pack kauft, produziere ich immer gleich mehrere. Das Suchen nach der verflixten Zange muss sich ja gelohnt haben...

So, und jetzt ab damit zum Creadienstag und zu Meertje.


Noch ein Update zum Schluss: Die Wildspitz von letzter Woche habe ich retten können. Vor lauter Freude gab es gleich noch farblich passende Ohrstecker...

Montag, 15. April 2013

Katzenspielzeug DIY

Lesen hier auch Katzenbesitzer mit? Ich hätte da nämlich ein easy-peasy DIY für glückliche Miezen...

Fast alle Katzen stehen mehr oder weniger auf Baldrian. Ob eure Katze darauf abfährt, bemerkt ihr sehr schnell beim "Tea-Time-Test", denn in fast allen Abend-Tees mit beruhigender Wirkung ist Baldrian drin.
Unsere Katzen sind da nicht mehr zu halten und schon mehrere Tassen und Kannen fielen dem Baldianrausch der Miezen zum Opfer.
Mittlerweile trinke ich gar keine Tees mit Baldrian mehr, sondern nähe gleich Spielzeug daraus. Eine glücklich schnurrende Katze hat schließlich auch eine beruhigende Wirkung...























Ihr braucht nichts weiter, als einen Teebeutel, ein bisschen Stoff ( am besten sehr feste Baumwolle) und optional ein Glöckchen ( jetzt nach Ostern ist vielleicht vom einen oder anderen goldenen Hasen noch etwas da ;-)).

Los gehts:
Teebeutel von Schild und Metallteilen entfernen -> Stoffrest an drei Seiten zu einem Kissen verschließen -> wenden -> vorbereiteten Teebeutel + Glöckchen rein –> offene Seite nach innen umschlagen -> nach Wunsch Bändel, Henkel usw. feststecken und zunähen -> Putzmuffel steppen hier lieber noch Mal alle Seiten ab wenn das Ding auf geht, ist da kein Teebeutel, sondern nur noch Pulver drinnen ;-) -> den Tigern zum Spielen vorwerfen...

Alternativ kann man natürlich auch Katzenminze oder frischen Baldrian einnähen. Katzenminze funktioniert bei uns aber nicht – auch bei Katzen sind die Geschmäcker eben verschieden.



Update:
Erste Teebeutelkissen-Erfolge gibt es auch bei anderen Vierbeinern:
Franziska und ihr Kater haben das Teebeutelkissen auch getestet und für spieltauglich befunden.