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Mittwoch, 18. April 2018

Jungle als Robin Hoodie *ohne Hoodie*



Zugegeben, über 20 Grad sind nicht die richtige Temperatur für diesen doch eher kuscheligen Pulli, aber vorenthalten möchte ich ihn euch trotzdem nicht. Und wer weiß, der April könnte ja auch kurz vor Mai nochmal mit einer Schlechtwetterfront ums Eck kommen...
Jungle aus der Herbst-/Winter-Kollektion19 von Hilco hat vor einigen Wochen im Musterzimmer in Echterdingen ganz laut hier geschrien. Unter anderem wie ihr bei diesem Pulli für mich schon sehen konntet.



Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Eigentlich ist er ein bisschen zu niedlich für meinen Geschmack. Und da liegt wohl der Grund des Habenwollens – herrje, er ist so niedlich!



Für den Fall, dass das als Argument nicht reicht, kann man noch die passenden Unis ins Rennen werfen. Spätestens da war die Sache für mich klar: brauche ich.



Damit ich nicht so gierig wirke und es nicht so einfach wird, hab ich von jedem Stoffballen nur einen halben Meter genommen. Außerdem ist so die Versuchung etwas geringer, ein Allover-Jungle-Teil zu nähen. Zu niedlich ist ja auch nichts mehr für den kleinen Jungen der mehrmals am Tag betont, dass er schon ein "großer Junge" ist und "nur noch ein bisschen wachsen" muss. Wie ihr an den Ärmeln erkennen könnt, ist besagtes Bisschen auch schon eingeplant. Muddi denkt ja mit, gell!




Verlinkt: After Work Sewing, Menschen(s)kinder
Stoff: Hilco "Jungle" und "Winter Sweaty" in dunkel- und hellgrün (alle Stoffe können aktuell von Händlern bestellt werden)
Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald














Mittwoch, 7. Februar 2018

Gestickter Lothar auf Robin Hoodie *Stoffreste*




Wie im Januar schon angekündigt, habe ich ein bisschen was aufzuarbeiten: viele Kinderteile sind genäht, fotografier und sogar getragen, schafften es aber über die gemütliche Weihnachtszeit nicht in den Blog. Da sich das natürlich ändern soll, darf heute Lothar an die Öffentlichkeit. Oder vielmehr Robin mit Lothar.
Als ich Lothar aus einer Laune heraus (natürlich ohne Plan!) auf den graublauen Sweat vom Stoffbüro stickte, bediente ich mich recht Wahllos an meinen Webwareresten. Irgendein Pulli sollte es werden, im Zweifelsfall ganz schlicht nur graublau, davon hatte ich noch genügend Stoff vorrätig.
Umso größer war die Begeisterung, als ich später bei den Sweatresten die gleiche Qualität noch in Bordeaux fand und diese wunderbar zu Lothars Nase passte. Und yeah, da gab es auch noch weiß-graublaue Ringel die gerade für eine Kapuze reichten! So ein Schuss weiß bringt einfach noch ein bisschen Frische rein, das mag ich gerne, obwohl es mir ja sonst auch nicht dunkel genug sein kann.



Ich bin ja wirklich Fan von passenden Kombinationen, aber richtig glücklich macht es mich, wenn ich dabei auch noch Reste aufbrauchen kann. In diesem Fall lief also wirklich alles rundum perfekt. Nicht nur farblich passen die Stoffe, nein, auch die Stoffqualität ist aus einem Guss: alle drei Stoffe sind Albstoffe, zwei davon exklusiv für das Stoffbüro produziert. Insider wissen: Das heißt, dass es auch passende Bündchen in der exakten Garnfarbe gibt!



Die Bündchenfrage habe ich seinerzeit auf Instagram in den Storys diskutiert und die Meinungen gingen sehr weit auseinander. So weit, dass ich viele neue Ideen mitgenommen habe und auf jeden Fall noch einen bordeaux-graublauen Pulli mit gelben Bündchen und einen mit taupefarbenen machen muss ;-)



Entschieden habe ich mich aber für Ton-in-Ton. Das Bordeaux kommt ebenfalls vom Stoffbüro und es ist das selbe Garn verstrickt wie im bordeauxfarbenen Sweat. Natürlich hätte es auch das Blaugrau gegeben, aber das hatte ich nicht mehr zu Hause und die Freude an der Resteverwertung überwog: es durfte noch ein Bündchen von Lebenskleidung mit an Board. Das passt farblich jetzt nur zu 99 statt 100 % aber damit kann ich wunderbar leben.



Für die Kapuze des Pullis habe ich mir mal eine andere Möglichkeit getestet. Bisher habe ich ja Bändel eher weggelassen weil sie eine unnötige Gefahrenquelle an kleinen Kindern sind. So verarbeitet, ohne lose Enden ist es aber etwas anderes... und wenn schon eine Kordel im Vorrat so gut passt, muss das ja ausgenutzt werden. Da kann mal auch mal darüber hinwegsehen, dass eine Öse nicht ganz perfekt ist.






Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald (Größe 98)
Stoff: Bio-Sweat in graublau, bordeaux (gerade nicht vorrätig) und gestreift (leider ebenfalls gerade nicht in dieser Farbstellung vorrätig) von Albstoffe für Stoffbüro; Bio-Bündchen von Albstoffe und Lebenskleidung 





















Mittwoch, 8. März 2017

RobinHoodie *Konfetti*



Des Minimannes zweiter Robin Hoodie wird schon fleißig getragen obwohl  er eigentlich noch etwas groß ist. Die umgeschlagenen Ärmel verraten, dass die Größe 92 bei diesem lockeren Strick noch Reinwachspotential hat. Zumindest in der Länge, die Breite geht natürlich schon...
Ich bin ziemlich verliebt in den Schnitt, der ist einfach klasse. Sitzt gut, ist schnell genäht und von den zig Varianten habe ich ja auch erst zwei genäht – da geht also demnächst noch was.



Interessant zu sehen wie sich die Stoffwahl auf die Passform des Schnittes auswirkt, der erste Robin saß deutlich enger und natürlich stand die Kapuze (aus zwei Lagen Sweat) deutlich mehr ab. Damit diese hier etwas mehr Stand hat, habe ich einen eher steifen Jersey für die Innenseite verwendet. Und hach, es passte halt auch so gut zur Plott-Idee...



Apropos lockerer gestrickt: Aus diesem Stoff hatte ich meine erste Frau Isa genäht und es hat leider so gar nicht funktioniert, weshalb meine erste Frau Isa nun der zweite Robin Hoodie geworden ist. Totaler Näh-Fail, hing wie ein nasses Cape an mir und der eigentlich so schicke Ausschnitt hat sich in alle Himmelrichtungen verzogen. Große Katastrophe.



Ich war erst mal so traumatisiert, dass ich den Schnitt ein paar Wochen liegen lassen musste und das "Cape" so lange unter einem Stoffstapel versteckte. In der Zwischenzeit habe ich doch noch eine Isa genäht die aussieht wie sie geplant war und dementsprechend konnte ich mich für diesen Robin auch sehr gut vom missglückten Isa-Versuch trennen.
Und so als Kleinerjungenpulli finde ich den Stoff auch viel schöner als im Riesencape.



Der Minimann hatte leider ziemlich miese Fotolaune und war unter anderem nicht bereit seine linke Seite fotografieren zu lassen. Den linken Teil des Plotts gibt es deshalb also ohne Kind darin.










Verlinkt: After Work Sewing, Made4Boys
Stoff: lang abgelagerter, dünner Strickstoff von Lillestoff und Ringeljersey der ebenfalls schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat aber ein wahres Kombiwunder ist – passt immer wenn sonst nicht passt!
Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald




Montag, 27. Februar 2017

RobinHoodie *Ringelding*



Das neue eBook von Steffi von Fabelwald hat den wohl niedlichsten Namen den man für einen Kapuzenpulli wählen kann und so kam es, dass ich obwohl ich wirklich keine Zeit hatte unbedingt bei "Robin Hoodie" mitnähen wollte.
Und, wie süß ist der auch bitte?! Ich habe die kleinste Größe genäht und obwohl der Minimann am unteren Rand der 92 ist, passt sein Robin Hoodie schon ganz gut, was sicher daran  liegt, dass der Schnitt eher schmal bis normal geschnitten ist und Minimann ja eher etwas proper ist.



Das eBook bringt unzählige feine Varianten – von eckigen Taschen bis zur Kangurutasche ist alles dabei – und selbst ohne Hoodie kann Robin genäht werden. Ich habe bisher zwei genäht, werde aber ganz bestimmt noch viele folgen lassen. Der Schnitt sitzt toll und macht schon beim Nähen einfach Spaß.



Mehr Beispiele stellt Steffi heute in ihrem Blog vor und es lohnt sich bei ihr vorbei zu gucken, da sind wirklich so hübsche Teile entstanden.











Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald in Größe 92, bis zum 05.03. gibt es übrigens einen Einführungspreis ;-)
Stoff: Bio-Sweat von Albstoffe aus dem Stoffbüro