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Dienstag, 8. Januar 2019

Halstuch für Babys nähen *Freebie*

Da ich schon so oft gefragt wurde, hab ich mich mal über die Feiertage kurz hingesetzt und mein Sabberlätzchen-Schnittmuster für euch digitalisiert. Ihr könnt es hier über meine Dropbox runterladen.



Der Schnitt wird aus Jersey genäht und ist je nach Position der Druckknöpfe/Einhaltung der Nahtzugabe von 0 bis 2 Jahre verwendbar. Ich verschenke das Halstuch gerne mit passender Hose oder Jacke zur Geburt und mag es sehr – nicht nur an Spuck- und Sabberkindern.



Genäht wird es ganz einfach:

Zwei mal die Vorlage aus Jersey ausschneiden (im Schnitt ist die Nahtzugabe enthalten).

Dehnbare Vlieseline, Wonderdots oder Ähnliches an die Position der Druckknöpfe auf die linke Stoffseite aufbügeln.

Beide Teile rechts auf rechs zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung von ca 5 cm lassen. Wenn ihr diese ca. zwei Zentimeter von der Spitze entfernt lasst, könnt ihr nachher noch ein Label oder Webband einnähen.
Näht ihr mit 1cm Nahtzugabe, ist das Tuch praktisch universell passend. Näht ihr mit 0,5 cm verkleinert sich der Ausschnitt entsprechend und ist eher für Babys bis zu einem halben Jahr geeignet.

Ich schneide bei Jersey die Nahtzugabe nicht zurück oder ein, ihr könnt das aber gerne machen bevor ihr das Tuch auf rechts wendet.

Nun die Ecken sauber ausstreichen, die Wendeöffnung nach innen schlagen (eigentlich legt sie sich von selbst in die richtige Position) und das ganze einmal bügeln.

Wer mag legt noch ein Label/Webband in die Wendeöffnung.

Nun steppen wir einmal knappkantig um das komplette Tuch und schließen so auch die Wendeöffnung. Ich liebe hierfür das Füßchen #5 (Blindstich) meiner Bernina oder einen Schmalkantfuß. Damit könnt ihr perfekt die Spur halten und die Naht wird richtig schön sauber. Man sieht bei den Beispielen unten sehr deutlich, welches die Älteren Tücher sind, bei denen ich das Nähfüßchen noch nicht gewechselt habe...

Druckknöpfe oder Kam Snaps anbringen und schon ist das Babytuch fertig.


Viel Spaß beim Nachnähen!


Ich hab mal bei Instagram als Inspiration meine Babygeschenke der letzten Monate gesucht und diese Bilder für euch gefunden:











Dienstag, 5. Dezember 2017

Bernina 580 *Stickmodul Teil 4 – Kinderkleidung besticken*


Das mit dem Sticken und mir war ja nicht so geplant – Ich dachte, ich teste das mal ein bisschen und dann ist auch wieder gut. Aber wie es mit der Liebe auf den zweiten Blick angeblich ist, scheint sich da nun doch etwas festeres zu entwickeln.
Das Stickmodul der B580 und ich werden immer vertrauter und ich ertappe mich, wie ich Stoffe nach ihrer Bestickbarkeit aussuche.
Eine der wenigen Stickdatei für Kinder die mir gefällt ist Lila Lottas Lothar, den ich hier auch schonmal auf Handtücher gestickt habe. Natürlich sollte auf den Handtuch-Test auch ein Lothar auf Kleidung folgen und ohne zu viel zu verraten: es blieb natürlich nicht bei einem Teil. Möglicherweise macht das doch auch ein bisschen süchtig.
Da der dicke Winterjersey verglichen mit den flauschigen Handtüchern oder dem unregelmäßigen und sehr dünnen Jersey von meinem floralen Stickerlebnis völlig unkompliziert ist, klappte es mit der Stickerei auch besser.



Ich habe wieder das Klebestickvlies und die Anti-Glue-Nadeln verwendet, der Maschine genug Zeit gegeben und dann lief die Sache. Was ich aber wirklich unbedingt noch benötige ist eine feine Stickschere um den Stoff vor dem Sticken der Umrandungen sauberer abschneiden zu können. Da kam ich mit meiner Allzweckschere einfach nicht nah genug an die Naht ran beziehungsweise hatte einfach zu viel Sorge ZU nah an die Naht zu kommen. Aber es ist ja bald Weihnachten...
Hier finde ich es auch eigentlich ganz witzig, dass Lothar ein bisschen schrabbelig angezogen ist. Seine Kleider kommen auch ausschließlich aus meiner "für-Kleinigkeiten-hebe-ich-den-Ministoffschnipsel-mal-noch-auf-um-ihn-in-fünf-Jahren-dann-wegzuschmeißen"-Kiste. Ungelogen, bis zum Einzug der Stickmaschine habe ich noch nie etwas aus der Kiste genommen, sondern immer nur kräftig gefüllt. Und ja, ich könnte wohl 20 Jahre am Stück sticken und es gäbe noch Material. Aber ich finde ihn niedlich, so in seinem etwas runtergekommenen Look.
Irgendwann werde ich auch mal einen maximal perfekten Lothar aus feinen Stoffen sticken um ihn zu rehabilitieren. Bis dahin sieht der Gute eben weiter aus wie ich am Wochenende oder im Homeoffice.



Ich hab ja neulich schon mal angekündigt, dass ich im Winter öfter Kinderkleidung ohne Minimann drin fotografieren werde um den "Freizeitstress" etwas geringer zu halten. Für Lothar zeige ich nun zum ersten mal ein Flatlay mit "Kombikram".
Die Hose hab ich bei einem Kinderkleiderbasar gekauft und die Schuhe sind ebenfalls gebraucht erstanden und nicht perfekt geputzt. Sorry. Einzig das Tuch ist ebenfalls neu und natürlich selbstgenäht. Hier kommt meine neu entdeckte Liebe zu "gerollsäumten" Dreieckstüchern ins Spiel und so habe ich für den Minimann ein doppeltes genäht. Dazu das Viereck nicht in der Diagonale auseinanderschneiden und ringsrum versäubern, sondern einfach diagonal falten und die kurzen Schenkel zusammennähen. Mal abgesehen davon, dass das Tuch winterlich dicker wird, ist das auch eine schöne Möglichkeit um bei bedruckten Stoffen keine sichtbare Rückseite zu haben. Und da so ein Kindertuch natürlich kleiner ist, reichen hier schon 50 cm Stoff um bei voller Breite zwei doppelte oder vier Tücher mit Vorder- und Rückseite zu bekommen.



Aber ich muss auch warnen: fang am besten gar nicht damit an, es macht total Spaß, geht unfassbar schnell und Tücher braucht man immer. Man wird praktisch sofort süchtig. Ähnlich wie beim Sticken. Und damit verabschiede ich mich bis morgen – da gibt's dann ein gesticktes Teil für mich!





Verlinkt: Ich näh Bio, Menschen(s)kinder, Creadienstag
Stoff: grauer Winterjersey von Lillestoff, Rest von dieser FrauMarlene und Double Gauze von Nosh in senfgelb (in echt ein bisschen gelber als auf den Bildern!)
Schnitt: Basicshirt von Fadenkäfer

Stickdatei: Lothar von LilaLotta über Huups
Zubehör: AntiGlue-Nadeln und Avalon Film, beides von Madeira






Die Bernina B580 wird mir im Rahmen einer Kooperation von der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt, das Stickmodul für die Modelle B560, 570, 580 könnt ihr euch hier näher angucken.






Mittwoch, 15. März 2017

Kleid Lisa *Gotitas*

Das kleine Patenkind des Mannes hatte leider keine Geburtstagswünsche zum ersten Geburtstag. Musste ich also ein Kleid nähen. So ein Ärgernis aber auch!



Viel zu lange habe ich schon kein Kleidchen mehr genäht und wie es der Zufall will, bin ich eine Woche zuvor über den Jerseyschnitt Lisa gestolpert. Niedlich, aber trotzdem ohne großen Aufwand zu nähen – da musste ich nicht lange überlegen.



Weniger schnell fiel die Stoffentscheidung. Der Tropfenstoff war gesetzt, lediglich der Kombistoff fehlte noch. Wahnsinnig gerne hätte ich ein passendes uni-gelb verwendet, aber schon bei meinem Oberteil aus dem Stoff hatte ich keinen Erfolg bei der Suche im Stofflager. Der Farbton ist eher hell und alle kräftigen, oder senfigen Töne scheiden aus. Also musste es wieder die blaue Richtung sein.
Das Petrol passt zwar auch nicht wirklich, aber bei mehreren Aquablaumintpetroltönen finde ich das ok – ist es halt einer mehr.



Da am Ende vom Stoff noch etwas Schnittmuster übrig war, habe ich das Unterteil etwas weniger weit genäht, ich denke das tut der Lisa keinen Abbruch, obwohl natürlich in der kleinsten Größe jeder Zentimeter ins Gewicht fällt. Zum Thema Unterteil sei auch noch erwähnt, dass der Schnitt verschiedene Möglichkeiten mitbringt und ich mich für die extrem niedliche Variante "tiefes Rockteil" entschieden habe.



Statt wie bei Mädchenkleidern üblich meinen "erstgeborenen Besenstiel" für Fotos zu nutzen, habe ich dieses mal eine Outdoor-Location getestet. Gefällt mir schon ganz gut, für das nächste mal arbeite ich noch an einem etwas schickeren Kleiderbügel. In jedem Fall leichter, als extra für Blogfotos ein Mädchen anzuschaffen. Höhöhö.
Ich bin sehr gespannt wie das Kleid am Kind aussieht, auch wenn ich davon ausgehe, dass es erst noch reinwachsen muss. Zur Sicherheit hab ich gleich mal die langen Ärmel für den Herbst genäht –abschneiden und neu säumen kann die Mutti des Geburtstagskindes dann zur Not selbst.



Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: Jerseykleid Lisa von Fabelwald
Stoff: Gotitas von Milchmonster für Lillestoff, Unijersey (meer?) von Lillestoff








Mittwoch, 8. Februar 2017

Toaster#2 *sporty-toasty*



Der Toaster heißt Toaster, weil es mit ihm schön toasty, also eher warm ist. Das trifft nun in meinem Fall leider nicht zu. Die Geschichte der heutigen Bilder ist schnell erzählt:
Wegen zu wenig Stoff, kurze Ärmel – wegen kurzer Ärmel, Indoorbilder – wegen zu kleinem Wohnzimmer, entweder Bilder vom Kragen ODER vom Saum. So ist es, ihr müsst euch die Gesamtansicht bitte vorstellen.



Die langeAusführung wäre diese:
Toaster#2 hat mir seitens der Gesamtlänge im Vorfeld ein wenig Sorgen bereitet. Ich war mir nicht ganz sicher, was für eine Stoffart die beste Wahl ist und auf einigen Bildern sah er noch dazu unglaublich kurz aus. Es war klar, dass ich besser Probetoasten sollte um nicht gleich 1,5 Meter Lieblingsstoff in einen zu kurzen Pulli zu verwandeln.
Um den Schnitt ansatzweise auf meine Länge zu bringen, hab ich ihn erstmal 5 cm verlängert. Wir erinnern uns, ich bin 180 cm groß. Da sind 5 cm praktisch nichts. 
Der ausgesuchte Probestoff ist der Sporty (passt zu toasty!) den ihr von hier kennt. Ja, Sporty ist tatsächlich eher für Sportkleidung gedacht und ich würde ihn von der Zusammensetzung her nicht unbedingt im Alltag tragen – da bevorzuge ich schon eher Biobaumwolle. Aber ich finde die Farbe so toll, dass ich die Reste meines Laufshirts trotzdem aufgehoben habe. Und besagte Reste reichten nun gerade so nicht für lange Ärmel. 



Den fertigen (Probe)Toaster, finde ihn wirklich ziemlich gelungen, jedoch frage ich mich, was da mit der Länge passiert ist. Der ist ganz schön lang. Also dafür, dass ich dachte er wäre eher kurz.
Die einzig sinnvolle Erklärung ist, dass meine Körpergröße nur wegen meiner sensationell langen Beine über dem Durchschnitt liegt. Harharhar. Kann man mal so stehen lassen ;-)



Nächste Woche gibt es dann den Toaster#1. Der hat schnitttechnisch übrigens gar nichts mit Toaster#2 zu tun, ist aber mindestens genau so toll. Das alleine – und natürlich die Tatsache, dass er ebenfalls warm hält – hat wohl schon gereicht um den Toaster ihren Namen zu verpassen. Ich hoffe ja auch, dass das eine Serie ist und Toaster#3 bis Toaster#175 schon in Planung sind.



Wenn ihr auch toasten wollt, könnt ihr die beiden Toaster sowie den Opal-Cardigan und den Jasper-Sweater noch bis zum 9.2. in einem BeCozy-Kuschelpulli-Paket bei Näh-Connection erstehen. Nach dem 9.2. gibt es die vier neuen Schnitt in Annikas Sortiment dann auch einzeln zu kaufen. Ist aber nicht relevant, denn ihr braucht eh alle vier...










Verlinkt: After Work Sewing
Schnitt: Toaster#2 von Sew House Seven in der deutschen Übersetzung bei Näh-Connection erhältlich
Stoff: Sporty in schwarz/grau von Lillestoff

Mittwoch, 18. Januar 2017

Quatschkopf *Wild and Free*



Ist ja nicht so, dass ich nichts anderes als Kindershirts nähe, nur muss ich entweder bei Stoff oder Schnitt auf Veröffentlichungstermine warten und so stapeln sich die fertigen Blogposts und ich habe trotzdem nichts zu bloggen. So ein Elend!



Nun also schon wieder Kindershirts.
Diese hier sind schon seit ein paar Wochen im Einsatz, haben es aber bis heute nicht auf den Blog geschafft. Bilder am Minimann sind gerade auch nicht drin – tagsüber glänzt er ja dank KiTa durch Abwesenheit, Nachmittags ist es einfach zu schattig im heimischen Wohnzimmer und bei unter 0 Grad jage selbst ich das Kind nicht ohne Jacke für Fotos über der Spielplatz. Wobei ich ganz kurz mit dem Gedanken gespielt habe ;-)



Beim "Wild and Free" Rapport habe ich maximal lange gewartet, damit das Motiv auf ein Shirt passt und ich nicht so viel Verschnitt habe. Bis Größe 80 sah das blöd aus, nun in 86 passt es und ich finde den Stoff zu den schwarzen Ringeln einfach perfekt. Somit habe ich von drei Motiven (Body, Jacke) alle aufgebraucht und nur noch weiße Reste übrige. Die reichen aber immer noch für Halstücher, da bin ich auch froh, wenn ich neutrale Kombistoffe übrig habe.



Weil ich den Minimann einfach zu gerne in Ringelshirts sehe, musste auch bei dieser Serie ein komplett geringeltes Teil dabei sein. Und ja, nun ist es raus: ich nähe Kindershirt in einer Produktionsstraße praktisch am Fließband. Sind erstmal ein paar Shirts zugeschnitten, könnte man sogar beim Nähen noch die einzelnen Teile austauschen... wie aufregend ;-)




Verlinkt: After Work Sewing
Schnitt: Freebook Quatschkopf Shirt von Mamamotz mit den langen Ärmeln des Quatschkopf Hoddies

Stoff: Dreiecke und grauer Uni von Lillestoff, Statement-Rapport "wild and free" über Stoffbüro (leider schon ausverkauft)











Mittwoch, 23. November 2016

Kapuzen-Bimaa *Jacquard*



Letztes Jahr im Dezember nähte ich den ersten Bimaa-Sweater für den Minimann. Bilder am Kind gab es nicht, denn die kleinste Größe war noch zu groß. Meine Lust mit auf den Bimaa-Zug aufzuspringen aber eben auch, deshalb musste es damals unbedingt sein.



Nun sind wir von Größe 1/2 Jahr zu 3 Jahren. Ich bin ja ein bisschen erschrocken. Der Pulli ist schon eher schmal geschnitten und nun ja, der Minimann, ist zum Glück ein guter Esser...  Er ist aber auch ein großer kleiner Kerl, also passt das schon.



Den Stoff hatte ich von meinem Mantel übrig und ich finde ihn durchaus passend für kleine Jungs. Das schwarze Jerseyfutter der Kapuze hat sich nur ganz knapp gegen Senfgelb durchgesetzt – gelb war sehr toll, schwarz aber einfach vielseitiger zu kombinieren. Als ich im Sommer den Mantel zeigte, wurde ich gefragt ob man aus Jacquard auch Hoodies nähen kann. Kann man natürlich. Jacquard verhält sich wie Sweat oder Jersey – man muss einfach prüfen wie dick und dehnbar er ist und dementsprechend die Größe wählen.



Den letzten Bimaa-Sweater gab es mit Schalkragen, dieses mal musste es dann die Kapuze sein. Kleine Hoodies sehen einfach zu niedlich aus. Da sie aus drei Teilen konstruiert ist, fällt sie besonders schön und engt nicht ein.



Das war ganz sicher nicht der letzte Bimaa-Pulli für den Minimann – ich muss mich nur noch entscheiden, ob ich gleich wieder eine Größe größer nähen soll...







Schnitt: Bimaa von Lou Bee Clothing, deutsche Übersetzung über Näh-Connection
Stoff: Jacquard weiß/petrol von Lillestoff (im Moment nicht erhältlich)
Verlink: After Work Sewing




Dienstag, 1. November 2016

Bella *I Love To Sew*

Mit der Hoffnung auf nette Fotohintergründe habe ich ein paar fertig genähte Kleidungsstücke mit in den Urlaub genommen. Es hätten gerne mehr sein dürfen, aber so ganz hat das mit der Nähzeit vor dem Abflug nicht hingehauen und so habe ich dann auch noch "Altlasten" mitgenommen. Der Stoff war eigentlich für das Kleid Zoe von Lillestoff gedacht, dann war er aber mengenmäßig doch zu wenig und außerdem wollte der Schnitt den Weg zu mir nicht zu mir finden. Längere Geschichte, alles irgendwie nicht so günstig. Da "I Love To Sew" auch schon auf dem Markt war, ging mir über die ganze Warterei irgendwie der Näh-Flow verloren und ich beschloss auf einen anderen Schnitt umzuschwenken und das ganze noch ein wenig aufzuschieben.



Beim Lillestofffestival hab ich mir Rock Bella mitgenommen, oder richtiger: Danie hat ihn mitgenommen und Dominique hat uns allen den A0-Bogen kopiert. Danke dafür! Diese Kleberei nervt ja einfach nur, da sind Plotts schon eine feine Sache. Also warum nicht mal einen neuen Rockschnitt testen? Genäht ist Bella schnell und auch die Passform mag ich ganz gerne. Klassiche A-Linie, da kann man eigentlich nichts falsch machen. Für Anfänger wäre der Hinweis, dass die Knopfleisten unbedingt verstärkt werden müssen noch ganz sinnvoll. Fehlt der, oder habe ich das überlesen? Da Bella auf der Hüfte sitzt, ist schon ein bisschen Spannung auf den Knöppis und ohne Einlage hat man sicher nicht lange was vom Rock.



Bella durfte also mit nach Kalifornien und hatte ein Fotoshooting im Yosemite Nationalparks. Es war recht früh, windig (was für das Fotografieren von Röcken ja nicht unbedingt optimal ist) und außerdem musste es schnell gehen: ich hatte schon seit zwei Tagen Internetentzug (Wildnis!) und es sollte zurück in die Zivilisation gehen, da wollte ich keine Zeit verlieren...



Da vom Stoff noch ein bisschen was übrig ist, verlose ich heute auf Facebook meinen Rest, klickt euch gerne rüber. Projekt Stoffabbau – ihr wisst Bescheid ;-)



Stoff: I Love To Sew von Lillestoff (die roten Teile sind übrigens die Stoffrückseite – er ist durchgefärbt)
Schnitt: Freebook Rock Bella von Rosa p. für Lillestoff in der kurzen Version








Donnerstag, 15. September 2016

FrauMarlene *Gotitas*



Erster Gedanke als ich den Stoff von Toni (Milchmonster) in der Vorschau gesehen habe? Ahhh, den muss ich haben!



Ich steh ja total auf Tropfen und die Farben sind auch superschön. Da kann man mal darüber hinweg sehen, dass es schon ein auffälliges Stöffchen ist und verstecken im unigrauen Oberteilchen leichter wäre ;-) Als Designbeispiel habe ich für mich eine FrauMarlene genäht, den Rest horte ich für Kinderklamotten. Wer genau hinguckt sieht es nämlich trotz nur mittelmäßiger Bilder: Da ist Glitzer drauf! Kupferfarben! Alle zukünftig beschenkten Mädchen werden mich lieben! Ha!



Einen Satz Kinderhalstücher habe ich sogar gleich zugeschnitten. Nicht ganz freiwillig, sondern eher um den Schrecken zu verarbeiten, dass beim ersten Vorderteil von Marlene die Tropfen von unten nach oben fielen. Naja, ich wollte ja eh Kindersachen nähen...






Verlinkt: Rums
Schnitt: FrauMarlene von Fritzi/Schnittreif
Stoff: Gotitas von Milchmonster für Lillestoff (erhältlich ab 24.09.2016)









Mittwoch, 14. September 2016

Quatschkopf *DreamMustard*



Wie schon öfter in den letzen Wochen zeige ich euch heute ein weiters Shirt für den Minimann. Dream Mustard habe ich für mich zu einer Lupita von Milchmonster vernäht, dabei aber ärgerlicher Weise vergessen, dass ich Ärmel nähen wollte und statt dessen mit Bündchen eingefasst.



Klar, das schreit praktisch danach, die braunen Ärmel der Lupita dann wenigstens bei der Resteverwertung im Kindershirt zu benutzen. Theoretisch wäre das eine wahnsinnig gute Idee. Praktisch war es aber so, dass ich alles zugeschnitten und dann genäht habe. Die Schnitteile des Kindershirts lagen also neben den übrig gebliebenen Ärmeln. Saublöd.



Naja, gibt es eben bei der nächsten Gelegenheit noch zwei Sabbertücher mit brauner Rückseite – hier verkommt ja nichts!




Verlinkt: After Work Sewing (AWS)
Schnitt: Freebook Quatschkopf von Mamamotz in Größe 80, hier schonmal genäht
Stoff: Dream Mustard von Pieke Wieke für Lillestoff (erhältlich ab 17.09.2016)







Freitag, 9. September 2016

Zu Gast bei FinasIdeen // Lieblingsschnitte

Habt ihr es gesehen? Ich bin heute bei Fina eingeladen und erzähle ein bisschen von meinen Lieblingsschnittmustern. Alltimefavorites, die, die ich immer trage, die, die immer als erstes aus dem Schnittmusterfach purzeln...

Da die meisten Schnitte keine Überraschung sind, gibt es hier ein paar Bilder, die ausführliche Geschichte dazu bei Fina.
Zusammenfassend sei gesagt, dass es mir ziemlich total egal ist, für welche Materialien ein Schnitt eigentlich ausgelegt ist ;-)























Donnerstag, 8. September 2016

Lupita *Dream Mustard*


Dream Mustard heißt dieses feine Stöffchen mit Retrotouch das unbedingt eine Lupita von Milchmonster werden wollte. Fotografiert ausnahmsweise mal ganz unkompliziert auf dem fast leeren Supermarktparkplatz nach dem Großeinkauf.


Für mich habe ich den Stoff mit türkis/hellblau kombiniert, nächste Woche zeige ich euch noch die Kombi mit Gelb als Shirt für den Minimann. 
Sehr gerne hätte ich auch noch die Kombination mit braun und türkis gezeigt – so war das nämlich eigentlich für dieses Oberteil geplant.... 
Aber leider habe ich die braunen Ärmel der Lupita erst wieder entdeckt, als ich schon beide Seiten schön mit Bündchenware versäubert und gecovert hatte. Blöd. Das passiert wenn man Schnitte so oft näht, dass man aufhört dabei nachzudenken... Die vergessenen Ärmelzuschnitte wanderten übrigens auf den Stapel der Stoffreste für Kinderhalstücher, hier wird ja alles verarbeitet ;-)


Wer immer mal wissen wollte, wie der Mann beim Fotografieren aussieht: Ziemlich genau so! 
Und wer ganz genau hinsieht, entdeckt beim Gepäck auch noch meinen senfgelben Schal – ohne den komme ich ja kaum aus und wenn wir merken, dass den Bildern etwas fehlt, darf er ins Bild. Die DreamMustard-Lupita kam aber ohne Hilfe aus, auch mal schön.






Verlinkt: RUMS
Schnitt: Lupita von Milchmonster (leider in der Version ohne Ärmel)
Stoff: Jersey Dream Mustard von Pieke Wieke für Lillestoff, erhältlich ab 17.09.2016

Mittwoch, 7. September 2016

Kleid Clyde *Ginkgo*



Manchmal geht alles ganz schnell. Ein Stoff kommt, es fällt einem sofort ein Schnitt ein und irgendwie passt beides auch perfekt zusammen. So war es hier.
Schon lange hatte ich den Schnitt Clyde auf der Festplatte, war mir aber unsicher ob er aus Jersey so fluffig fällt wie ich es mir vorgestellt habe. Bei Ginkgo wusste ich sofort, dass es geht. Das Stoffdesign finde ich richtig toll, das dunkle Nachtblau ist total mein Fall, nur was die Stoffqualität angeht, war ich misstrauisch: unbekannte Stöffchen tragen sich ja manchmal nicht so wie man es geplant hatte. Leicht und dehnbar ist er, aber auf keinen Fall zu stretchig, er passt in keine Schublade so richtig. Eine Viskose-Elasthan-Mischung ist es, ich habe nun recherchieren können ;-) Wie auch immer, für diesen Versuch jedenfalls genau das Richtige.



Eigentlich ist im Kleid ein Tunnelzug vorgesehen, der Plan war eigentlich ihn etwas mehr nach oben zu versetzen, also die Raffung eher unter der Brust zu haben. Doch die erste Anprobe hat mich gleich in der Ahnung bestätigt, dass ich den Tunnelzug gar nicht brauche. Schnitt und Stoff harmonieren so gut, dass das Kleid ohne "Unterbrechung" fließen darf.



Ich bin mehr als glücklich mit meinem Kleid und werde nach diesem Erfolgserlebnis den Schnitt bestimmt auch noch aus normalem Jersey testen. Mir schwebt ein leichter, durchgefärbter Sommerjersey vor. Durchgefärbt finde ich bei Schnitten bei denen man die Innenseite herausblitzen sieht (oft am Rocksaum, hier an den Flügelärmeln) eigentlich schöner.



Etwas unpassend sind die Bilder bei Wind und Nieselregen entstanden. Wobei gerade Wind echt uncool ist, wenn es um leichten Stoff als Sommerkleidchen geht. Auf 90 % aller Bilder klebt mir das Kleid blöd an den Beinen, auf weiteren 8% ist mindestens ein Ärmel komplett nach oben geklappt. Die übrigen 2% mag ich aber ganz gerne – was nicht zuletzt an der genialen Treppe liegt die uns der letzte CSD beschert hat  ;-)







Verlinkt: After Work Sewing (AWS)
Schnitt: Clyde von Unikatze (ohne Tunnelzug)
Stoff: Ginkgo von Lillestoff (ab heute erhältlich)