Es ist zwei Wochen her, dass ich bei
Fina die erste HappyMe-Bluse gesehen hab – mein erster Gedanke: Was ein Schnittchen!
Also die Bluse natürlich ;-)
Im Post konnte man sich auch gleich zum Probenähen des neuen Schnittes bewerben. Hab ich nicht gemacht, keine Zeit, kein Stoff.
Ja echt! Webware in fluffiger Qualität habe ich kaum im Vorrat. Hab ich schon hier erklärt. Aber einen begeisterten Kommentar zum schicken Blüschen musste ich natürlich trotzdem hinterlassen.
Und dann kam irgendwann die Frage, ob ich nicht ein Beispiel nähen wollte. Da kann ich natürlich nicht nein sagen!
Aber nur so nebenher. Auf keinen Fall in der Probenähgruppe. Ich hab doch keine Zeit! Bloß nicht in die Probenähgruppe... viel zu zeitfressend... da wird immer so viel gequatscht und Blödsinn gemacht. Und ich hab schließlich keine Zeiheiiit!
Ungefähr zwei Tage später war ich aus Versehen in der Probenähgruppe und ungefähr eine Woche später habe ich drei Blusen fertig genäht und jede Menge Spaß gehabt. Ups. Passiert. Danke Mädels!
Heute zeige ich euch nun meine erste Version der HappyMe aus ganz feiner Baumwollwebware mit
wie ich finde japanisch angehauchtem Blumenmuster.
Ich glaube Batist, Voile oder sowas in der Art. Jedenfalls dünn und leicht im Fall. Trotzdem fließend. Ach, ihr wisst schon – eben einfach perfekt für Blusen. Eine
Bellah habe ich schon daraus genäht und trage sie wirklich gerne. Lediglich fotografieren lässt sich der Stoff sehr schlecht, das habe ich dieses mal auch wieder feststellen müssen. Zu farblos, obwohl er das eigentlich gar nicht ist. Komisch.
Die eingenähten Falten am Vorderteil sind hübsch, noch schicker finde ich allerdings die im Rückenbereich des Halsausschnittes.
Habe ich so noch nicht im Schrank. Also jetzt schon, sogar drei mal...
Größentechnisch war ich mir etwas unsicher und hab deswegen zur größeren Größe gegriffen. Das war ein bisschen zu viel des Guten. Beim Tragen hat sich herausgestellt, dass die Schultern rutschen und ich mit einer Nummer kleiner etwas besser bedient gewesen wäre. Ehrlicherweise hatte das auch die Vermessung ergeben.
Aber ich hab ja immer Angst vor zu klein. Wenn ihr den Schnitt näht, könnt ihr euch also einfach darauf verlassen, dass er Größengerecht ausfällt – ganz so wie es sein soll.
Das war's für heute, morgen zeige ich euch dann noch eine Version aus Jersey. Dieser gut durchdachte Webwareschnitt funktioniert nämlich auch perfekt aus anderen Stoffarten. Und Jersey habe ich immer genug da...
Verlinkt: Rums
Stoff: dünne Baumwollwebware vom Stoffmarkt
Schnitt: HappyMe von FinasIdeen