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Mittwoch, 31. Januar 2018

Biesenfüßchen, Zwillingsnadel und warum ich nicht mehr im Nähladen kaufe

Neulich war ich wieder mal im örtlichen Nähladen. Wer hier öfter mitliest, weiß, dass es nun entweder lustig, traurig oder beides wird. Der regelmäßige Leser fragt sich an dieser Stelle auch schon, warum sie es immer wieder tut. Ich frage mich das ebenfalls!



Dieses mal war es die Zwillingsnadel die ich passend für mein neues Biesenfüßchen benötigte. Lange Zeit war mir auch unbekannt, dass es dieses Füßchen gibt und ich habe meine Biesen ohne spezielles Füßchen, dafür aber hin und wieder mit Schweiß und Tränen genäht. Da ich großer Freund von Hilfsmitteln bin, die einem das Leben, oder vielmehr das Nähen erleichtern, wollte ich es aber unbedingt mal testen.
Kurz gefasst: die Biesenfüßchen gibt es in verschiedenen Ausführungen für verschiedene Stoffarten/Stoffdicken und man näht die Biese unter Verwendung von Biesenfüßchen und Zwillingsnadel automatisch. Außerdem kann man durch die Rillen im Füßchen enge parallele Biesen nähen ohne sich vorher mit Geodreieck und Kreise verausgabt zu haben. Ich finde es unfassbar praktisch!
Aber den Lobgesang auf das Nähfüßchen lest ihr besser im BERNINA Blog, da gibt es nämlich seit dieser Woche einen kleinen Artikel zu diesem wunderbaren Dreieckstuch. Hier lasse ich dieses Thema jetzt einfach außen vor und jammere über meine Erfahrungen im Einzelhandel. Die Bilder zeige ich euch trotzdem, denn im Laden habe ich #ausgründen keine gemacht.



Also, ich schnappe mir das Füßchen,  gehe in DEN Laden, suche sehr aktiv (!) eine Verkäuferin und das Unheil nimmt seinen Lauf...

1. Akt
Änni (freundlich): entschuldigen Sie, können Sie mir die passende Zwillingsnadel zu diesem Biesenfuß zeigen?"
Verkäuferin: "Zwillingsnadeln sind da hinten."
Änni: Ja, ich weiß, aber ich weiß nicht welche passt, und brauche Beratung"
Verkäuferin (genervt): "Gucken sie selber, da gibt es verschiedene Größen"
Änni (immer noch freundlich): "Ja, ich weiß, aber ich bin mir nicht sicher welche zum Biesenfuß passt"
Verkäuferin: "Das hab ich ja noch nie gehört!"
Änni: "Ohhhh. Gibt es hier eventuell jemanden der sich damit auskennt?"
Verkäuferin latscht wortlos weg und holt Kollegin.

2. Akt
Änni (sehr freundlich): "Hallo Kollegin, ich brauche die passende Nadel zu diesem Biesenfüßchen, können Sie mir vielleicht helfen?"
Kollegin: "Was? Das hab ich ja noch nie gehört!"
Änni (freundlich): "Ohhhh? Gucken Sie, ich hab dieses Biesenfüßchen *zeigt hoffnungsvoll Biesenfüßchen*, damit kann man mit Hilfe einer Zwillingsnadel Biesen nähen, ich weiß aber nicht, welchen Nadelabstand ich brauche."
Kollegin: "Was? Ich nähe Biesen ohne spezielles Füßchen."
Änni: "Ja ich weiß, ich bin des Biesennähens durchaus auch mächtig, aber hiermit geht es ebenso und ich möchte es gerne testen. Mir fehlt nur die passende Nadel die Sie mir verkaufen könnten"
Kollegin: "Zwillingsnadeln sind da hinten."
Stille
Änni gesagt: "Ok, dann gehe ich jetzt zu Esro Jersey, vielleicht können die mich ja beraten und mir die passende Nadel verkaufen. Schönen Tag noch und vielen Dank für Ihre Hilfe."
Änni gedacht: "Legt euch gehackt ihr blöden Weiber! Warum bin ich so dämlich und renne immer wieder in diesen Kack-Laden in dem ich wahlweise absolut herablassend, inkompetent oder schlichtweg gar nicht bedient werde?
Kollegin: -

3. Akt Esro Jersey
Änni (mit Beruhigungsschokolade zwischen den Zähnen): "Entschulfifung, *schluckt* ich bin es nicht gewöhnt so schnell bedient zu werden und hatte noch den Mund voll, können Sie mich zur passenden Zwillingsnadel für dieses Biesenfüßchen beraten?
Kompetente Verkäuferin: "Oh, da bin ich mir jetzt nicht sicher, darf ich die Verpackung öffnen?"
Änni: "Natürlich, gerne!"
Kompetente Verkäuferin liest in der Anleitung nach: "Ich empfehle Ihnen die 4er-Nadel, eine 3er wäre noch besser, aber die habe ich leider nicht hier, tut mir leid"
Änni: "Juhu, nehme ich, herzlichen Dank!"

Vor lauter Dankbarkeit hab ich gleich noch meinen Garnvorrat neu aufgefüllt.


So, es dürfen Wetten abgeschlossen werden: Wann gehe ich aus Faulheit wieder in den ersten, näher gelegenen Laden? Welches Drama spielt sich dann ab? Gehe ich womöglich gar nicht aus Faulheit dort hin, sondern weil ich wieder eine neue Geschichte für den Blog brauche?



Zuhause angekommen hab ich mich auf die Nähmaschine gestürzt und das Biesenfüßchen nebst Nadel eingeweiht. Klappt super, sogar auf unregelmäßigem "Spucktuchstoff" und ich bin begeistert, wie cool man damit Ecken in eine Biese nähen kann. Schade, dass es die alte Schachtel im ersten Laden nicht sehen kann...

Da ich ja, Spuckkind sei dank nicht unbedingt die größte Befürworterin von Musselin-Stoffen an erwachsenen Menschen bin ist ja vielleicht bekannt. Da ich aber die Farbe für meine Schwägerin so passend fand und ihr ein #geteilterStoffIstDoppelteFreude-Tuch genäht habe, hatte ich das zweite Dreieck des Meters übrig. Also musste eine Methode her, wie man Babystoff erwachsenentauglich bekommt und da kamen mir die Biesen gerade recht.
Muss ich noch erwähnen, dass ich die Dinger super finde und auch meine nächsten Double Gauze Tücher die ich lieber als Musselin trage damit aufmotzen werde?






Verlinkt: After Work Sewing
Stoff: Stoffmarkt Stuttgart






Die Nähmaschine B 580 von Bernina wird mir im Rahmen einer Kooperation von der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt.






Donnerstag, 25. Januar 2018

Nähmaschinenhülle für die B 580 nähen



Habt ihr gesehen, dass ich gestern einen Artikel auf dem BERNINA Blog veröffentlicht habe? Nö? Na gut, dann fasse ich hier mal kurz zusammen:

Nähmaschinenhüllen finde ich grundsätzlich ungefähr so sinnbefreit wie TaTüTas, Toilettenpapierrollen und Hüllen für Einkaufswagen-Chips.
Dazu kommt, dass ich meine Nähmaschine ziemlich toll finde. Sprich, ich will die lieber öfter als weniger sehen und da stört eine Hülle naturgemäß.
So weit, so klar. Nun fragt ihr euch, warum ich trotzdem eine genäht habe?



Kann ich erklären! Wir wohnen in Feinstaub-City, zusammen mit einem Kleinkind und zwei Katzen. Ich will es nicht dramatisieren, aber wenn ich wollte, könnte ich den ganzen Tag staubsaugen und abstauben. Will ich aber nicht.
Mir ist es auch fast egal, wenn der Fernseher Staub ansetzt und mich hin und wieder im schlimmsten Fall unter dem Sofa die Wollmäuse anlachen. Aber bei der Nähmaschine hört der Spaß auf.
Und genau darum habe ich plötzlich Bedarf an einer Hülle und diese hiermit genäht.



Mein neuer bester Kumpel, der Bandeinfasser und der zugehörige Bandeinfasserfuß haben mir das ziemlich einfach gemacht und ich habe nun lediglich das "Problem", dass ich am liebsten nur noch mit Schrägband versäubern will. So easy mit diesem Hilfsmittel!



Wie genau ich die Hülle genäht habe und wie ihr ebenfalls eine nähen könnt, lest ihr auf dem BERNINA-Blog, hier gibt es heute nur Bilder zu gucken, sorry.












Verlinkt: RUMS
Stoffe: Mitbringsel aus den USA von Cloud9 und JoAnns
Schnitt: eigener, Anleitung hier


Die Nähmaschine B 580 von Bernina wird mir im Rahmen einer Kooperation von der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt.
















Dienstag, 17. Oktober 2017

Bernina 580 *Stickmodul Teil 3 – Handtücher besticken*

Zum Einstieg noch mal kurz ein wenig #mimimi: meine Ovi ist noch immer in Reparatur. So langsam fehlt sie mir wirklich sehr. Ich hab in der letzten Woche vor lauter Verzweiflung sogar vier Täschchen genäht – trotz langjähriger Taschennäh-Abneigung – und ungefähr alles bestickt was sich nicht in Sicherheit bringen konnte.
Von dieser Seite gesehen, ist es also eventuell doch nicht ganz so furchtbar, dass die Ovi sich die Auszeit gönnt. Ohne die Zwangspause hätte ich mir das Stickmodul der B580 definitiv nicht so ausgiebig vorgenommen.
War ich doch noch vor einigen Monaten der Meinung, dass mir nie im Leben kindgerechte Stickdateien ins Haus kommen, bin ich dieses Wochenende eingeknickt. Den Lothar fand ich ja schon immer ganz niedlich auch wenn mir das ganze auf Stoff etwas zu viel des Guten gewesen wäre. Ein schwarzes oder dunkelgraues Shirt mit Lothar wäre da schon eher mein Geschmack, aber nur deshalb gleich die ganze Datei holen... ach, ich weiß auch nicht.
Und dann stand ich am Samstag im blaugelben Einrichtungshaus vor den dunkelgrauen Gästehandtüchern und hatte die Eingebung: Lothar kommt uns ins Bad! Der Minimann bekommt wenigstens kindgerechte Handtücher, wenn ihm schon so viel anderes Buntes erspart bleibt.



Da fragt ihr euch nun zurecht, warum sie im Ikea vor den dunkelgrauen Exemplaren steht und hier plötzlich hellbeigeweißeierschalefarbene zeigt. Ist doch klar, das ist die Probe! Ich begegne dem Stickmodul immer noch mit großer Vorsicht die ich auch in anderen Dingen mal an den Tag legen sollte und so taste ich mich langsam an die richtigen Materialien und Einstellungen ran.



In diesem Fall hätte ich aber gleich in die Vollen gehen können, ich hab nämlich tatsächlich das richtige Zubehör aus meinem Schrank gezogen und es hat alles bis auf eine Klitzekleinigkeit auf Anhieb geklappt. Gut, man kann sich sicher sein, dass Murphy bei den dunkelgrauen Handtüchern schon dafür gesorgt hätte, dass was nicht klappt. Der fransige Shabby-Look verzeiht sicher auch einiges aber gerade diese Art von Stickerei finde ich besonders hübsch – wenn es schon Figürchen sind, dürfen sie auf keinen Fall akkurat sein!




Beim zweiten Handtuch, dem mit dem Medaillon ist leider beim Sticken der Umrandung immer der Faden gerissen. Bisschen blöd, vor allem weil Lothars Barthaaransätze dadurch etwas gelitten haben. Deshalb hier nochmal die Info an alle (auch an mich für's nächste mal!!!): einfach kein altes Garn nehmen. Es macht nicht glücklich. Wirklich nicht!
Die gute Nachricht für Sparfüchse ist aber, dass es trotzdem nicht weggeworfen werden muss, sondern wunderbare Verwendung beim Binden von Tasseln findet. Ich habe dank Omas altem Nähkästchen Material für einen Tasselgroßversand... Vorher müsste ich dann allerdings die Frage klären, was der Unterschied zwischen Tassel und Quaste ist. Gibt es einen?



Bei meinen bisherigen Stickabenteuern war kein hochfloriges Material dabei und ich hatte trotz eigentlich fehlender Ahnung schon den Verdacht, dass man hier wohl ein Vlies von oben braucht um den Stoff zu "eben". Die Qualität des Frotteestoffes ist freundlich ausgedrückt echt lausig und ich wäre auch nicht überrascht gewesen, wenn er sich beim Sticken komplett aufgelöst hätte. Aber die Bernina war sanft genug (ja, ich sticke wirklich nur noch ganz langsam!) und die magische, wasserlösliche Stickfolie die sich ein bisschen wie eine ganz dünne Klarsichthülle anfühlt war die perfekte Wahl. So perfekt, dass ich gestern in der Stadt gerade nochmal 10 Meter gekauft habe. Man gebe mir Handtücher! Im Idealfall bevor die Overlock wieder hier ist...




Handtücher: Werbegeschenk von Buttinette
Stickdatei: Lothar von LilaLotta über Huups
Zubehör: AntiGlue-Nadeln und Avalon Film, beides von Madeira






Die Bernina B580 wird mir im Rahmen einer Kooperation von der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt, das Stickmodul für die Modelle B560, 570, 580 könnt ihr euch hier näher angucken.














Sonntag, 1. Oktober 2017

Bernina 580 *Stickmodul Teil 2*



Der Plan stand schon vor fast einem Jahr. Die Umsetzung ließ auf sich warten. Jedoch war dieses mal nicht ich die Verursacherin der Verzögerung, sondern die Suche nach der richtigen Stickdatei trennte mich von diesem Oberteil.
Ursprünglich wollte ich dringend ein schlichtes, dunkles Shirt mit floraler Blumenstickerei um den Ausschnitt. Schon als ich mich das erste mal mit dem Stickmodul meiner B580 beschäftigte war klar, dass ich einen gleichmäßig akkurat "umblümelten" Ausschnitt sowie eine Form mit mittiger Spiegelachse erst mal nicht ohne weiteres hinkriegen werde. Seine Grenzen zu erkennen ist ja schon mal ein Anfang.



Ich hatte eine recht genaue Vorstellung von der Stickdatei die ich suchte. Floral, skandinativ, bunt, bisschen retro, mit schönem Schwung um zumindest von einer Schulter zur Mitte des Ausschnittes zu ragen wenn schon die Nummer mit der Spiegelachse nichts werden sollte. Wie eine Wahnsinnige habe ich danach gesucht und irgendwie gab es doch an jeder Datei etwas auszusetzen.
Bis ich diese, ein Freebie aus einer Serie fand hatte ich schon fast aufgegeben und auch schon das eine oder andere Kaufshirt ins Auge gefasst. Das Motiv ist nicht ganz so wie es geplant war, aber als ich es sah, wußte ich, dass es DAS Shirt wird. OK, in diesem Moment hatte ich ich noch ein schwarzes Shirt vor Augen bis ich feststellte, dass ich eben doch nicht genügend Stoff hatte aber zumindest die Stickerei war fix.



Auf einem Probestoff machte ich die ersten Versuche, die sowas von in die Hose gingen, dass ich davon auch gar nicht mehr erzählen will. Da aber Stoffqualität und Stickflies sowieso andere Qualität hatten als beim richtigen Versuch, war das Ziel auch primär die Größe der Datei zu ermitteln um sie mal auf eines meiner nach gleichem Schnitt genähten Shirts legen zu können. Das klappte soweit und ich war doch recht motiviert und schnell beim Originalstoff. Man ahnt hier schon, dass es etwas zu schnell ging...



Hochmotiviert legte ich los und musste schon nach den ersten Stichen feststellen, dass der Stoff ausreißt und praktisch unter der Nadel weg bricht. Trauriger Anblick, aber ich hab es zu Ende gebracht um am nächsten Tag im örtlichen Laden für die Auswahl der richtigen Hilfsmittel ein Ansichtsexemplar zu haben.
Und jetzt kommt der Teil über den ich mich wahnsinnig aufgeregt habe und die Insta-Story-Gucker bescheid wissen.
Die Anfrage im Laden war ganz klar: dieses Motiv, dieser Stoff, schon klar, dass es schwierig wird aber ich will es trotzdem, also welches Stickvlies, welche Nadeln.
ie Antwort: geht nicht
"Geht nicht" ist die Zusammenfassung eines Vortrages über die hohe Kunst des Stickens der die Punkte *viel zu massives Motiv für viel zu feinen Stoff*, *viel zu schlecht ausgearbeitete Datei*, viel zu unregelmäßiger Stoff*, *ohne die große Software zur Bearbeitung der Datei nicht machbar* umfasste.
Meiner Bitte, dass sie mir doch bitte einfach nur das beste Material verkaufen möge das sie für diesen Fall ansatzweise empfehlen könne, ich würde mich auch sicher nicht beschweren wenn es nicht klappen würde kam sie wirklich nur mit allergrößter Überwindung nach.
Ganz im Ernst, ich kann verstehen, dass ein "Profi" entsetzt ist was ich mit der Sticki veranstalte, aber wenn ich sage, dass es für mich total ok ist mit normalem Garn zu sticken weil ich gar kein glänzendes Motiv möchte und ich in Kauf nehme, dass dieses Motiv auf diesem Stoff nie ganz perfekt werden wird, dann ist DAS GEHT NICHT einfach keine Antwort die mich als Kunde zufrieden stellt. Wirklich nicht.
Und überhaupt, in diesem Laden arbeiten ausschließlich jene Damen, wegen denen ich es früher vorgezogen habe, Nähen nicht als mein Hobby anzugeben. Diese älteren Ladys in wallenden Gewändern mit gefilzten Broschen, langen Ketten und Walk- oder Strickwesten die einem erzählen wollen was gerade total angesagt ist in dieser neuen Duuuuuitjursälfkomjuniti.
Versteht mich nicht falsch: Ich hab kein Problem, wenn jemand Broschen filzt, üppigen Schmuck bastelt und diesen zum bodenlanges Gewand und Westen trägt. Aber wenn er mich nicht richtig beraten will und erstmal alles schlecht macht was ich plane, dann hört der Spaß auf. Da möchte ich einfach lieber ein bisschen mehr DerKundeIstKönig sein. 



So, fertig aufgeregt, zurück zu den Fakten.
Mit Klebestickvlies, Anti-Glue-Nadeln und noch zusätzlicher Einlage um die Stoffrückseite zu verstärken wollte ich Berni mein besticktes Traumshirt entlocken. Und, ganz wichtig, sie sollte alle Zeit der Welt haben. Im Klartext: ganze 170 Minuten. HUNDERTSIEBZIG!
Das ist schon eine Ansage, aber ich hab glücklicherweise schon nach den ersten Stichen gesehen, dass ich für die Geduld belohnt werden würde. Kein Vergleich zum ersten Versuch.



Während die gute B580 also ihren Job erledigte und ich nur für den Farbwechsel oder das Füllen der Unterfadenspule parat stehen musste, hatte ich genügend Zeit mich mit einem anderen Problem zu beschäftigen.



Ein Meter Stoff und zwei zugeschnittene Vorderteile ergeben einen gewissen Engpass beim Zuschnitt der Rückseite des Shirts. Zum Glück hatte ich vom letzten Oberteil aus diesem Stoff noch ungefähr eine halbe Shirtbreite übrig und entschied mich also für die total angesagte Teilungsnaht in der Mitte. Kurz kam sogar der Gedanke aus, sie noch pink oder Orange zu covern...
Mittlerweile habe ich den Stoff nochmal bestellt, aber in dem Moment, als ich wußte, dass es mit der Stickerei klappen würde, war es völlig abwegig zwei Wochen auf die Fertigstellung des Shirt zu warten bis der Stoff den langen Weg aus Finnland nach Stuttgart geschafft hätte. Völlig abwegig!



Ende gut, alles gut. Ich bin so froh mit meinem Oberteil und werde mir auf jeden Fall noch ein ähnliches in schwarz nähen und besticken. Außerdem wäre ein Pulli auch ganz wunderbar...
Ich weiß ja mittlerweile, dass Sticken Zeit, das richtige Zubehör und auch Übung braucht.
Viel entscheidender finde ich aber die andere Lektion dieser Geschichte: wenn jemand sagt, dass etwas nicht klappen kann und man auf jeden Fall scheitern wird, sollte das definitiv kein Grund sein es gar nicht erst nicht zu versuchen. Man sollte nur einfach beim Versuchen schön vorsichtig sein und lieber etwas langsam machen.












Stoff: Stoff: Biobaumwolljersey Hippu Single in Oliv von Nosh (Kooperation)
Schnitt: Freebook Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark

Stickdatei: Freebie "Kringel 2" von Huups
Verlinkt: Ich näh Bio


Die Bernina B580 wird mir im Rahmen einer Kooperation von der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt, das Stickmodul für die Modelle B560, 570, 580 könnt ihr euch hier näher angucken.

























Dienstag, 9. Mai 2017

Bernina 580 *Knopfloch*



Als ich meine erste "richtige" Bluse nähte, dauerte das ungefähr zwei Wochen. Ein Abend für die Bluse, den Rest der Zeit brauchte ich, um mich zu überwinden die Knopflöcher zu nähen und nicht die feige Druckknopfvariante zu wählen.
Es war übrigens die Bluse, die ich vor Jahren für's Webware-Special im Stoffbüro nähte und als ich Catrin damals sagte, dass ich eigentlich schon fertig sei und nur noch auf Knopfloch-Mut warten würde, entgegnete sie, dass sie dieses Knopflochdrama gar nicht verstehen könne, denn Obach, nun kommt es: die Maschine näht die Löcher ja schließlich von selbst. Recht hat sie!
Mit Catrins Satz im Hinterkopf habe ich die Löcher noch am selben Abend erledigt und es hat wunderbar geklappt. Überhaupt hat es auch in den folgenden Jahren fast immer geklappt. Warum haben Anfänger Angst vor Knopflöchern?
Ich denke es kam in meinem Fall wirklich daher, dass es nicht meiner normalen Nähroutine entsprach. Das Füßchen musste gewechselt werden und mindestens ein Blick in die Anleitung war nötig um bloß nichts zu vergessen. Und wenn man dann fertig ist, kommt das "Schlimmste": man muss mitten im fertigen Teil in den Stoff schneiden! Nicht, dass ich je mit dem Nahttrenner abgerutscht wäre... aber was könnte an dieser Stelle nicht alles schreckliches passieren!
Mit den Knopflöchern meiner alten Maschine war ich eigentlich zufrieden und ich denke, dass die paar Fehlschläge die ich hinnehmen musste, eher der Tatsache geschuldet waren, dass es schnell gehen musste, das Garn schon etwas zu gut abgelagert war oder ich während des Nähens vom Pedal gerutscht bin und damit den Nähvorgang gestoppt habe. Wirklich saublöd bei Knopflöchern.



Fakt ist, ich habe seit geraumer Zeit keine Angst vor Knopflöchern mehr und die Erfindung der Knopflochautomatik schätze ich sehr, daran hat natürlich auch die Umstellung von Brother zu Bernina nichts geändert. Wäre ja noch schöner! Die Bernina 580 hat diverse Knopflochvarianten im Programm und erledigt ihre Arbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit. Selbstverständlich kann sie ihre Arbeit aber nur perfekt erledigen, wenn das Garn nicht hundert Jahre alt und fusselig ist und bei feinen Stoffen die Einlage nicht vergessen wird. Maschinenunabhängig sitzt der Fehler halt auch oft VOR der Maschine.
Ein große Unterschied zur Brother liegt in der Großenbestimmung des Knopfes, bzw des Knopfloches, das ist bei der B580 wirklich fein gelöst. Musste ich bei der alten Maschine den Knopf noch in den Knopflochschlitten einspannen und hoffen, dass er richtig saß und das bitteschön auch für mehr als ein Knopfloch, so hält man bei Bernina den Knopf der Wahl einfach vor's Display.
An der Stelle möchte ich euch nicht verschweigen, WIE lange es gedauert hat, bis ich das kapiert habe. Ich hab mich unfassbar blöd angestellt und den Knopf an ungefähr jede Mögliche Stelle der Nähmaschine gehalten, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Maschine die Größe irgendwo erfassen muss. Tut sie aber gar nicht. Im Display erscheint ein Quadrat welches man per Drehrad selbst auf die richtige Größe bringen kann – der Knopf wird hierfür einfach ans Display gehalten. Nicht die Maschine misst, man selbst tut es. Ist die Größe ermittelt, kann der Knopf bis zum Annähen wieder zu seinen Freunden ins Nähkästchen und man kann mit der festgelegten Einstellung alle Knopflöcher nähen.
Und dann kommt das beste. Knöpfeannähen. Nicht von Hand natürlich. Das ist furchtbar und ich gehöre auch nicht zur kleinen Gruppe derer, die diese Tätigkeit irgendwie meditativ finden. Ich meine natürlich die Knopfannähautomatik. Die ist phantastisch. Die ist sogar so phantastisch, dass ich zu ihren Gunsten gerne bereit bin, auf meine früher favorisierten "Smartie-Knöpfe" zu verzichten.
Das war es dann aber auch schon mit Verzicht. Weil es tatsächlich Leute gibt, denen es nicht klar ist: ihr könnt selbstverständlich auch Knöpfe mit vier Löchern mit der Automatik annähen, das sind dann einfach zwei Nähvorgänge pro Knopf.
Ich sag's euch, Knöpfe annähen ist toll und Knopflöcher nähen sowieso!











Die Maschine wird mir im Rahmen einer Kooperation mit der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt und ich erzähle hin und wieder was Berni und ich so erleben, was klappt und an was wir noch arbeiten müssen.

Freitag, 21. April 2017

Bernina 580 *Blick ins Nähzimmer*



Ihr erinnert euch vielleicht an das Drama des letzten Sommers, als sich langsam aber stetig meine alte Brother-Nähmaschine verabschiedet hat. Defekte Nähmaschine passiert natürlich nicht dann, wenn man gerade sowieso nicht nähen möchte – der Zeitpunkt war denkbar ungünstig und so saß ich mit einem frisch zugeschnittenen Kleid mit eckigem Ausschnitt und Taschenschnittteilen ohne Nähmaschine in meinem Nähzimmer. Kurz zuvor hatte ich noch groß getönt, dass ich die NähMa wirklich nur in ganz seltenen Fällen brauche und sonst alles mit der Ovi mache. Eckiger Ausschnitt ist definitiv so ein seltener Fall. Tasche auch. Blöd.
Zwar war die Nähmaschinen nach einem kleinen Kuraufenthalt beim NähMa-Doc wieder einsatzbereit, irgendwie hatte sich hier aber schon schlechte Stimmung breit gemacht. Ich nähe viel. Und eigentlich auch ganz gut. "Viel" sieht man im Blog, aber "gut" oft nicht, denn so richtig sauber sind meine Nähte nicht. Es gibt ja verschiedene Arten von sauber. Das Pingel-Inge-Sauber wird es hier wohl nie geben. Dafür bin ich nicht der Typ, dafür nehme ich mir nicht die Zeit, dafür fehlt mir die Motivation. Aber es sollte das Sauber geben, welches entsteht, wenn man einfach nur sorgfältig näht. Also ohne Übertreiben ;-). 
Ich war teilweise echt frustriert, weil es praktisch egal war, ob ich mit gefühlt 100 Sachen über den Stoff ratterte, oder ihn millimeterweise bearbeitete. Heraus kam eine Naht, die einfach nicht perfekt war. Ungleiche Stichlänge, hier und da ein Ausreißer nach Links oder Rechts, wenn's ganz blöd lief eine Schlaufe am Unterfaden. Geht nicht.
Nach langen Recherchen, vielen Nähmaschinen und guter Beratung durch die Nähwelt Flach aus Aschaffenburg blieb genau ein Problem: Die Entscheidung!
Ich bin ja ungefähr der entscheidungsunfreudigste Mensch den es gibt. Und bei Nähmaschinen, Stoff und Nähzubehör bin ich sowieso verloren. Es zog sich also.
Welche Marke die Maschine tragen sollte, stand aber von Anfang an fest. Irgendwie hatte sich bei mir schon vor Jahren eingebrannt, dass die Schweizer in ihren Maschinen noch richtig gute Qualität verbauen und es war immer klar, dass bei einer maschinentechnischen Vergrößerung definitiv eine Bernina hier einziehen wird. Die sehen halt euch echt gut aus...
Die Schweizer Präzision hat natürlich ihren Preis und gerade deshalb ist es wichtig, sich für das individuell passende Modell zu entscheiden. Ich habe lange an Maschinen "herumüberlegt" die "Patchworkedition" und "Quilters Edition" im Namen tragen. Ich nähe ja wirklich gerne mal ein Deckchen und irgendwie spricht mich das an. Um genau zu sein, immer dann, wenn genug Zeit vergangen ist und ich mich nicht mehr an die Mühen der letzten Decke erinnern kann. Aber ganz ehrlich: Einmal im Jahr, durch eine neue Maschine hochmotiviert vielleicht zwei mal, eine Decke nähen ist ein bisschen wenig für die Patchworkedition. Die wurden es also nicht und die Suche nach Ausschlussprinzip ging weiter.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich hab mich in die B580 verliebt.
Da das Schätzchen bevor es zu mir kam, noch einen Einsatz auf einer Messe hatte, verging noch etwas Zeit. Zeit, die ich mit Zuschneiden verbrachte. Die Ankunft des guten Stücks sollte schließlich mit exklusiver Nähzeit gefeiert werden, da wollte ich mich nicht mit der Schere beschäftigen! Knappkantig abgesteppte Passen, Knopflöcher, feinste Stoffe – ich hatte einen Plan!
Und dann war sie da, die Neue. Was allerdings nicht da war, war die exklusive Nähzeit. Die war nämlich erst mal exklusive Anleitungszeit.
Dazu sei gesagt, ich bin definitiv kein Anleitungsleser. Ich vermeide es sogar, wenn es nur irgendwie möglich ist. Aber der Unterschied von meiner Brother Innovis350 zur Bernina 580 wird am besten durch ein Wort in der Betriebsanleitung der B580 deutlich. Nähcomputer.
Das ist nicht einfach nur eine Nähmaschine, da gibt es plötzlich Software. Einschalten ist nicht einschalten, sondern eher hochfahren und wenn sie hochgefahren ist, begrüßt sie einen mit persönlicher Anrede. "Hi Änni" Und ich so "Hi Berni"...



Der Mann fragte am ersten Abend irritiert, ob alles ok wäre mit der Maschine, er würde ja gar kein Nähgeräusch hören. Ja, sie näht leise, aber so leise dann doch wieder nicht.
Ich hab es für den Nichtnäher folgendermaßen erklärt: "Stell Dir vor, Du bist jahrelang mit einem alten Kleinwagen gefahren. Gutes Auto, hat Dich jahrelang über alle Straßen gebracht, aber eben ein Auto bei dem es oberflächlich betrachtet nichts außer einem Tacho, Gas, Bremse, Kupplung, Lenkrad gibt. Und nun sitzt Du in einer nagelneuen Limousine. Da fährt man nicht sofort einfach so los, das ist wie wenn man plötzlich ein Flugzeug fliegen soll!"
Hat er verstanden. Auch wenn er natürlich SOFORT mit Karacho losgefahren wäre. Männer...



Fangen wir also mal ganz von vorne an.
Wer nähen möchte, braucht einen Unterfaden. Der wird anders eingefädelt als bei meiner letzten Maschine und auch wenn es eigentlich viel einfacher ist, ist es für mich ungewohnt und ich muss kurz überlegen. Aber kein Problem, wenn ich das Überlegen mal weglasse und etwas schief läuft, macht mich der Nähcomputer freundlich aber bestimmt auf meinen Fehler aufmerksam.
Die Spulen haben übrigens ihr eigenes Zuhause. Zusammen mit den mitgelieferten Nähfüßchen (Overlock-, Blindstich-, Jeans-, Stickfuß, ...) und dem üblichen Zubehör (Pinselchen, Öl, Garnrollenstopper, Höhenausgleichsblättchen, Nadeln... und natürlich dem Nahttrenner #bernitheripper) wohnen sie in einem kleinen Schränkchen. Da wird einem das Ordnunghalten leicht gemacht.
Was mir übrigens auch ohne das Lesen der Anleitung aufgefallen ist, ist das unfassbar leichte und schnelle Wechseln der Nähfüßchen. Hebel nach hinten, alter Fuß raus, neuer Fuß rein, Hebel nach vorne. Fertig.
Das Zuhause der Nähmaschine – eine extra Tasche – habe ich bis jetzt nicht ausgepackt. Ich habe das Glück ein Nähzimmer zu haben und auch wenn der Platz natürlich gerne mehr sein dürfte, kann ich alle Maschinen aufgebaut stehen lassen und bin da eher praktisch unterwegs. Ich brauche sie oft, Zeit ist immer knapp, also will ich sie nicht ein- und auspacken. Wobei, jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir auf, dass die Hülle auch ganz gut gegen Staub wäre... ich denke nochmal darüber nach.

Da das nicht der längste Post der Welt werden soll, schubse ich die detailiertere oder besser eigentliche Vorstellung einzelner Funktionen in den nächsten Teil der Vorstellung. Der kommt hoffentlich bald.
Und ohne Spoilern kann ich euch verraten, dass ich mittlerweile losgefahren bin. Und es fühlt sich an wie fliegen! Kann mir mal bitte jemand einen Tomatensaft bringen?!




Wenn ihr mögt, erzählt mir doch, wie ihr euch für eure Maschine entschieden habt, ob ihr zufrieden seid oder eventuell schon ein Auge auf das nächste Modell geworfen habt. Vielleicht gibt es jemanden, der sich maschinentchnisch verkleinert hat und von einer "großen" Maschine wieder zurück zu einer etwas einfacheren Maschine ging weil man ja manchmal nur ein Bruchteil dessen nutzt, was die Maschine kann. Ich bin gespannt!





Die Maschine wird mir im Rahmen einer Kooperation mit der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt, die im Bild gezeigte Cordhose stelle ich euch bald noch vor. Wir warten auf Kurzehosenwetter, damit ich beim Outdoor-Shooting bei 5 Grad nicht sofort das Jugendamt am Hals hab...





Montag, 30. März 2015

MissionUnderCover // Merrylock 3040 Coverstich

Einen Monat haben 6 Blogger (ohne Covererfahrung, aber mit dringendem Coverbedürfnis) 4 verschiedene Maschinen auf Herz und Nieren Stich und Fehlstich prüfen. Unterstützt wurden wir dabei von der Nähwelt Flach, die uns die Maschinen zur Verfügung gestellt hat. 
Heute stelle ich euch nun meine letzte Testmaschine vor, die Merrylock 3040 – die bisherigen Tests aller Mädels sind bei Miri gesammelt.




Merrylock 3040 Coverstich (329,00 € )

Gesamteindruck: Oh, sieht aus wie die Babylock Success! Aber warum flimmert das Licht so nervtötend? Gut, drei mal Postversand sind sicher nicht das gelbe vom Ei für die Maschine, aber irgendwie macht das sofort einen negativen Eindruck. Freiarm Fehlanzeige. Fadenabschneider fehlt auch. Oder finde ich ihn bloß nicht? Wäre ja nicht das erste mal dass ich etwas übersehe... Bei der Suche nach dem Abschneider fällt mir der billig anmutende Plastikhebel zum Heben des Nähfußes auf – Der sieht aus als würde er direkt nach der Glühbirne das Zeitliche segnen...

Handhabung: Einfädeln ist grauenvoll. Ich habe wieder das Gefühl mit anatomisch normal gebauten Fingern ist das Einfädeln des Kettfaden nicht machbar. Mir fehlt da ein Gelenk... oder der Merrylock ein Hebel. Das hatten wir ja schon mal.

Stichbild: Ok, keine offensichtlichen Fehlstiche beim Test über drei lagen Jersey inklusive Ovi-Nähten. Ich schaffe es auch zum ersten mal trotz fehlendem Freiarm ein Babymützchen schön im Kreis zu covern und dabei sowohl auf der Spur zu bleiben, als auch an der richtigen Stelle zu stoppen. Sieht gut aus! Vier Wochen Übung machen sich offensichtlich bezahlt ;-)

Lautstärke: Leise, mir kommt sie nicht lauter als die anderen getesteten Maschinen vor.

Zubehör: Standard, allerdings fehlt die Hülle. Macht mir nichts aus, aber da alle anderen Maschinen eine hatten fällt es auf.


Fazit: Die kleine Bayblock und Merrylock würde ich gleich bewerten, ich ich gehe davon aus, dass die Maschinen bis auf Kleinigkeiten sind. Wie das Innenleben sich unterscheidet kann ich natürlich nicht beurteilen, aber sie haben eine völlig identische Anleitung. Das bessere Stichbild bei der Merrylock schiebe ich eindeutig auf vier Wochen mehr Covererfahrung.

Note: 3-4

Donnerstag, 21. März 2013

Trennung und Neuanfang

Ich muss mich trennen, wir haben uns auseinandergelebt. Ich bin voller Ideen, will was machen und Du hast Dich mir immer öfter verweigert, warst zickig und überfordert.
Den letzten schlimmen Fadensalat konnte ich Dir einfach nicht verzeihen!
Es ist aus, ich habe Dich ersetzt.
Adieu Frau Singer, hallo Brother!


Ich bin ganz hibbelig. Morgen wird das gute Stück ausgepackt  und dann werde ich hochmotiviert ans Werk gehen. Kurz hab ich mir überlegt, wegen einer fiesen, sehr spontan auftretenden Erkrankung morgen nicht zur Arbeit zu gehen... Gerade geht ja auch wieder die Grippe rum...