Mittwoch, 14. Februar 2018

Traktoren auf Bodys und Shirts *Kinderkleidung*



Bei einem vorweihnachtlichen Nähtreffen welches ich übrigens ohne eine einzige Naht zu machen absolviert habe, hatte Kerstin einen witzigen Traktoren-Stoff dabei. Im Gegensatz zu mir, konzentrierte sich Kerstin nicht ausschließlich auf's Quatschen und so hatte ich das Glück, dass ich nachdem sie ihre Shirts fertig hatte den Rest von den Traktoren abgreifen konnte. Danke dafür!



Im Normalfall habe ich es ja nicht unbedingt mit Motivstoffen und "jungsig" mag ich auch nicht besonders, aber der hatte es mir sofort angetan. Vielleicht liegt es an den harmonischen Farben die allesamt sehr in mein Beuteschema passen.



Das bringt dann allerdings das Problem der Entscheidung mit sich. Gelb? Türkis geringelt, Türkis gestreift? Dunkelblau? Braun? Da passten wirklich so einige und schnell stand fest, dass ich einfach mehrere Teile nähen muss. Ich Fuchs! 



Für den Body gab es also statt der Standard-Ringeln mal türkisfarbene Dreiecke (wie aufregend!) . Das Shirt, ein Robin Hoodie ohne Hoodie, darf mit senfgelbem Melange-Stoff dafür etwas mehr basic daher kommen.



Auf Instagram habe ich schon in etlichen Storys erzählt, dass ich das Kind des öfteren verkehrt herum angezogen zurück bekomme. Das ist auch gar keine Kritik, denn klar ist, dass die großartigen Erzieherinnen einfach viel wichtigeres zu tun haben, als in unbelabelter, selbstgenähter Kleidung die Vorder- oder Rückseite zu suchen.



Großenetiketten aufbügeln wäre eine Idee, aber der Plotter und ich haben nach wie vor eine Krise und stehen ganz kurz vor der Trennung. Eine Tasche brauche ich auch nicht auf jedem Shirt und sonstiger Tüddelkram ist auch selten mein Ding. Irgendwann fiel mir dann das versteckte Saumbündchen ein und ich dachte das wäre DIE Idee. Was hab ich mich gefeiert, sieht das Ding ja noch dazu auch wirklich schick aus!
Die Begeisterung hat bis zum ersten KiTa-Einsatz gehalten. Ihr ahnt, was passiert ist. Wahrscheinlich kann nur ein V-Ausschnitt das "Problem" regeln. Ich werde berichten!






Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: Freebook Regenbogenbody (Schnabelina), Robin Hoodie (Fabelwald) und dann hat sich noch ein Basicshirt (Fadenkäfer) auf die Bilder geschlichen
Stoff: Bagger und Traktoren von Fabrilogy, Dreiecke und Uni Melange in senf von Lillestoff sowie Ringel vom Stoffmarkt



















Kommentare:

  1. Seeehr schöne Teile!! Im Gegensatz zu Dir kann es mir ja gar nicht zu motivig sein, und niemals würde ich etwas in „nur“ geringelt nähen ;)

    Das Problem aus der Kita kenn ich auch... aber es setzt sich jetzt natürlich fort, wo die kurzen sich (Gottseidank) selbst anziehen. Dass die nicht Naht auf Naht legen, um zu checken, wie es richtig ist, hätte mir ja klar sein müssen.... andererseits: so werden sie vermutlich die ersten Kinder sein, die das lernen :D

    Liebe Grüße

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  2. Liebe Änni,
    meine Lösung: aus hellen Jerseyrestchen schneide ich mir gleich einen Vorrat Schildchen (ca. 6x2cm). Diese falte ich und nähe sie in der Mitte hinten mit in den Bund, dann beschrifte ich das Ganze noch mit einem Wäschemarker mit der genähten Größe. Ohne großen Aufwand, eindeutig und kratzfrei hat sich dies hier bereits sehr bewährt. Vielleicht in Zukunft auch für dich die Lösung...
    Liebe Grüße Anja

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  3. Liebe Änni, ich kann mich Anja nur anschließen! Das Problem gab es bei uns nicht nur in der Kita. Mein Mann macht den Frühdienst ;-) Seit ich kleine "Schildchen" aus Jersey hinten-mittig mitfasse ist es kein Problem mehr. Und spätestens beim zweiten Kind freut man sich die Sachen größentechnisch Sortieren zu können ohne Sie immer anhalten zu müssen.. Außerdem nehme ich immer "Motiv" Ausschnitte aus dem Stoff da freuen sich die Kinder und suchen die Originale in Ihren Klamotten.
    Beste Grüße
    Liv

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Ich freue mich sehr über Kommentare ♥

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